Chaoskrümel
Hallöchen! Mein Junior (6 Monate) zahnt derzeit ganz schlimm. Es machen sich so wie es ausschaut 4 Zähne gleichzeitig auf den Weg (2 hat er schon). Naja... daher gehe ich davon aus, dass er deshalb grad überhaupt nicht aus der Flasche trinken mag. Er trinkt 50-100 ml und fängt dann an zu schreien, kaut auf dem Sauger herum und versucht die Flasche immer wieder aus seinem Mund heraus zu schieben. Nunja... er bekommt derzeit Mittags einen Gemüse-Fleisch-Brei und Nachmittags einen Obst-Getreide-Brei. Das futtert er super. Da kann es ihm gar nicht schnell genug in den Mund gehen. Aber leider trinkt er im Moment gar nichts aus der Flasche, egal ob normaler Sauger oder Trinklernbecher. Ihm tut der Saug-Vorgang scheinbar weh. Ich hab daher schon versucht ihm Wasser und Tee mit dem Becher zu geben. Leider war das nur eine riesen Sauerrei. Dafür ist er einfach noch zu jung. Die Milchmalzeiten bekomme ich jetzt nur in ihn rein, wenn ich sie ein wenig mit Instantflocken andicke und per Löffel verabreiche. Kann ich das so eine Weile betreiben? Muss ich mir Sorgen machen, dass er zu wenig Flüssigkeit bekommt (er isst ja automatisch weniger, wenn die Milchmalzeit dicker, bzw. gehaltvoller ist). Oder soll ich mal eine Schnabeltasse ausprobieren? Grüße Chaoskrümel
Veronika Klinkenberg
Hallo, da ist Ihr kleiner Schatz ganz schön geplagt, mehrere Zähnchen auf einmal können sehr unangenehm sein und solche Reaktionen hervorrufen. Schön, dass Ihr Söhnchen so gerne vom Löffel isst und die Mittags- und Nachmittagsmahlzeit trotz der Ausnahmesituation super futtert. Ihre Notlösung, die Milchmahlzeiten ein wenig mit Instantflocken anzudicken und mit dem Löffel zu füttern, ist eine gute Lösung. Sie machen das ganz richtig. Versuchen Sie die Zeit so geduldig zu überstehen. Ist die Zahnungsphase vorbei können Sie ja morgens wieder konsequent eine Milch geben und abends einen richtigen Milchbrei einführen. Was die Getränke anbelangt, dürfen Sie ruhig auch mal eine Schnabeltasse versuchen. Das Gleiche gilt natürlich für die Milch. Auch hier wird anfangs einiges daneben gehen und Ihr Junior Unterstützung und Geduld von Ihrer Seite benötigen, aber Übung macht den Meister. So geduldig wie Sie an die Sache gehen und kreativ nach Lösungen suchen, werden Sie das alles gut meistern. Ich drücke Ihnen die Daumen, dass die Phase bald vorübergeht. Veronika Klinkenberg
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