Signorina83
Liebes Expertenteam, der Speiseplan meiner fast 9 Monate alten Tochter sieht wie folgt aus: morgens: stillen vormittags: ca. 130-170ml PRE mittags: 190-220g Gemüse-Fleisch-Brei nachmittags: ca. 170g Getreide-Obstbrei abends: 220g Milch-Getreidebrei zum Einschlafen: stillen Ist das so in Ordnung? Sie isst wirklich mit Appetit und bis auf Spinat (das kam immer kurz nach dem Essen im Ganzen wieder raus) isst sie auch alle bis jetzt angebotenen Mittagsbreie gern. Ich habe bereits seit sie 8 Monate als wurde, hin und wieder einmal einen 8-Monatsbrei, der nicht mehr ganz so fein püriert ist, probiert. Aber hier liegt das Problem: sie würgt und "ekelt" sich in einer Tour. Wenn ich es dann püriere, isst sie es anstandslos, also liegt es wohl nicht am Geschmack. Und beim Knabbern von Keksen und Reiswaffeln würgt sie auch nicht, so dass ich denke, dass es eher ein Problem der Konsistenz ist und nicht des Kauens. Nun bin ich wieder bei den 4- und 6-Monatsbreien angelangt. Ist das trotzdem noch okay, weil diese sind ja leider nicht so vielfältig? Wenn meine Tochter im Februar 10 Monate alt wird, möchte ich den Mittagsbrei sowieso langsam mit "richtigem" Essen in Form von Kartoffel-, Nudel-, Gemüsestücken etc. ersetzen. Herzliche Grüße!
Doris Plath
Liebe „Signorina83“, der Speiseplan klingt ganz wunderbar. Und an die Stückchen im Brei wird sich Ihre Kleine auch noch gewöhnen. Jedes Essen bzw. neue Beschaffenheit ist für das Baby gewöhnungsbedürftig. Manche Kinder brauchen für die Umstellung auf die stückige Kost einige Zeit. Nicht jedes Kind macht hier die gleichen Entwicklungsschritte. Geben Sie Ihrem kleinen Liebling ruhig die Zeit, die sie dafür braucht. Ihr Mädchen wird bis dahin auch mit den Gläschen nach dem 4. Monat und ab dem 6. Monat mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt, die sie zu einem gesunden Wachstum benötigt. Ich kann mir vorstellen, dass bei Ihrer Kleinen der Würgereflex noch ganz besonders empfindsam ist. Das kennen Sie bestimmt, wenn ein Spatel bei einer ärztlichen Untersuchung in den Mund gelegt wird, dass wir dann automatisch würgen. Manche Babys sind hier sehr sensibel. Ein kleines Stückchen Brei bzw. etwas Druck im hinteren Rachen kann schon den Würgereflex auslösen. Sie machen es genau richtig, wenn Sie dem ganzen mit Geduld begegnen. Das wird die Zeit schon richten. Damit Ihre Tochter sich an die stückige Kost gewöhnen kann, mischen Sie löffelweise stückige Nahrung unter den pürierten Brei. Wenn das gut klappt, können sie die Menge nach und nach steigern. Oder zerdrücken Sie die Stückchen vorher mit der Gabel. Nimmt Ihr Mädchen den Brei so an, können Sie dann immer mehr Stückchen belassen. Auf diese Weise gelingt es gewiss im Laufe der Zeit Ihre Kleine an die Stückchen zu gewöhnen. Viele liebe Grüße Doris Plath
MimayMama
Hey, Ich hatte hier auch so einen Kandidaten (ist mittlerweile 11 Monate alt ) und was soll ich sagen?, wie mit allem anderen kam das Stückchen essen über nacht und zwar in der Form dass Sohnemann der erst nur Breie ab dem 4ten Monat aß und alles andere herauswürgtte plötzlich beim Opa ein kleines Fischfilet und eine große Portion STÜCKIGES Kartoffelpüree verdrückte . Seit daher isst er auch die 8/10 und sogar 12Monatsgläser ohne Murren . Gut war glaub ich auch dass ich einfach immer wieder Stückchen vom Tisch angeboten hab (sprich weiches Fleisch, Fisch, Kartoffel, Karotte usw...) Auch mit Keksen und Brot bist du auf dem richtigen Weg. Kurz gesagt: Lass ihr ihre feinpürierten Speisen, irgendwann kommt sie schon auf den Geschmack :)
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