Frage im Expertenforum Milch & Fläschchen an Veronika Klinkenberg:

Baby 8 Monate schlechter Esser

Frage: Baby 8 Monate schlechter Esser

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Als mein Sohn knapp über 4 Monate alt war habe ich mit der Beikost angefangen. Zuerst war Karotte dran. Es hat ca 2 Wochen gedauert bis er es halbwegs akzeptiert hat. Dann jedoch musste ich es absetze weil er Verstopfungen bekam. Der Arzt meinte,ich soll ihm Brokkoli geben. Das hat er überhaupt nicht genommen. Auch nicht gemischt mit Kartoffeln. Als nächstes versuchte ich es mit dem Hokkaido-Kürbis. Das hat dann recht gut geklappt. Selbst mit Kartoffeln und Rindfleisch. Habe auch Blumenkohl, Pastinaken und Kohlrabi ausprobiert. Er hat nur geschrien. Habe nun auch auch Gläschen ausprobiert. 3 Stück hat er gut verschlungen. Aber, in einem Glas wo Mais drin war, hat man gemerkt, dass ihm es wieder mal nicht schmeckt. Maisbrei habe ich aber noch nie selber gemacht. Habe ihm jetzt auch mal einen Milchbrei gegeben. Das war natürlich super. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Er will nichts haben. Mein Arzt meinte ich soll ihn hungern lassen. Irgendwann wird er es essen. Habe ich auch gemacht. Aber ich glaube gerade deswegen ist er jetzt gezeichnet und dreht sofort den Kopf weg wenn ich nur mit dem Löffel ankomme. Wie kann ich denn weiter machen ? Was darf ich ihm denn überhaupt nicht geben ? In den 4 Monaten Beikost habe ich nun einiges ausprobiert, aber keine Mittagsmahlzeit isst er mit Begeisterung. Ich habe ihn 6 Monate gestillt, dann habe ich langsam bis er sieben Monate alt war abgestillt. Früher als ich weg musste und auch jetzt bekommt er Aptamil. Konnte nie abpumpen, deswegen bekam er immer die Flasche als ich nicht zu Hause war.


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Hallo, ganz so schlecht sieht es gar nicht aus, immerhin haben Sie ja schon Teilerfolge erzielt. Verschiedene Menüsorten hat der Kleine ja einigermaßen angenommen. Und mit dem Milchbrei klappt es, wie Sie schreiben, super. Dass Kinder von der Mittagsmahlzeit nicht begeistert sind, kommt sehr häufig vor. Diese Mahlzeit kommt nämlich der angeborenen Geschmacksvorliebe weniger entgegen als der Abendbrei oder Früchte. Setzen Sie sich keine zu hohen Ziele, kleine Schritte führen auch zum Ziel. Versuchen Sie den Druck und den dringenden Wunsch, der Kleine möge doch endlich mittags mit Begeisterung essen, heraus zu nehmen. Denn das führt nur dazu, dass Ihr kleiner Schatz sich noch mehr versperrt. Das wichtigste ist, dass Sie möglichst alle Mahlzeiten gemeinsam einnehmen. Ihr Söhnchen braucht die Möglichkeit seine Vorbilder beobachten zu können. Wenn er sieht wie Mama und Papa mit Genuss essen, wird sein Interesse am ehesten geweckt. Haben Sie schon versucht ihm einen eigenen Löffel zu geben, vielleicht auch ein Fingerchen mit dem Brei zu bestreichen, dass er das Essen erforschen kann? Zeigt er Interesse, darf es auch ein Stückchen sehr weich gekochtes, ungesalzenes Gemüse (Karotte, Karotte, Kohlrabi) sein. Vielleicht lockt den Kleinen das Selberessen aus der Reserve. Geben Sie in die 4 Monatsgläschen eine kleine Menge Obstmus, das verändert den Geschmack zum Süßen hin. Vielleicht trifft das auf mehr Begeisterung. Bei den Gläschen gibt es keine Einschränkungen, sie enthalten Lebensmittel, die erfahrungsgemäß in diesem Alter gut vertragen werden. Wichtig ist, dass Sie mit mütterlichem Gespür herausfinden, was der Geschmacksvorliebe Ihres Kindes am ehesten entspricht. Und dann hilft nur geduldiges, permanentes Anbieten. Bei manchen Kindern braucht es wie die Erfahrung zeigt viele Anläufe bis sie auf den Geschmack kommen. Ihr Söhnchen wird irgendwann einmal zupacken, da bin ich mir sicher! Weiterhin viel Durchhaltevermögen Veronika Klinkenberg


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