Frage im Expertenforum BEBAFamily - Milch & Fläschchen an Veronika Klinkenberg:

Abendessen für 17 Monate altes Kind

Frage: Abendessen für 17 Monate altes Kind

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Hallo, ich habe eine Frage, eine Feundin war bei uns zum Abendessen und hatte ihrem 17 Monate altem Kind , Brei für Baby´s ab dem 4.Monat angerührt. Was das Kind natürlich nicht gegessen hat, sondern nur im Teller damit rumspielte. Nach langem hin und her habe ich sie dann überreden können, für ein Glas "Alete kleine Entdecker" ( Brot mit irgendwas kann es noch nicht essen, warum weiß ich nicht) naja, das Kind hat reingehauen ohne Ende. Nun einen Tag später, wollte ich das Thema nochmal ansprechen, denn ich fand das alles doch ziemlich komisch und für das alter des Kindes nicht passend und die Antwort warum sie immer noch den Brei "füttere" war, das auf der Packung ja steht ab dem 4. Monat, das heißt man muß ja nicht mit 17 Monaten damit aufhören! Ich war so baff, das ich auf diese Antwort nichts mehr zusagen hatte, denn sie klang doch sehr bescheuert. Wie kann man da helfen? Will sie im unterbewusstsein das ihr Kind noch ein Baby ist und nicht alleine auf Entdeckertour geht was essen betrifft? Danke schön Steffi


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Liebe Steffi, etwa um den ersten Geburtstag herum bekunden Kinder immer mehr Interesse am Familienessen und können dann langsam an die Lebensmittel herangeführt werden, die auch der Rest der Familie zu sich nimmt. Die Umstellung geschieht sehr individuell, je nachdem wie weit ein Kind in der Entwicklung ist. Manchmal dauert es auch noch ein bisschen bis Sprösslinge bereit für eine Umstellung sind, manche Kinder halten lieber noch etwas an ihren alten Essgewohnheiten wie z.B. Milchbrei fest. Wichtig ist immer die Zeichen richtig zu deuten, auf die Bedürfnisse des Nachwuchses einzugehen und ihn in seiner Entwicklung zu unterstützen. Ein Milchbrei - selbst die mit der Fütterempfehlung „nach dem 4.Monat“ - kann auch im Kleinkindalter gefüttert werden und sorgt dafür, dass ein Kind mit allen Nährstoffen versorgt wird. Kann ein Kind allerdings dem Brei nichts mehr abgewinnen ist es sinnvoll nach Alternativen zu suchen. Mir ist es nicht möglich die Situation so richtig einzuschätzen, ich kann mir aber vorstellen, dass der Nachwuchs Ihrer Freundin nun ebenfalls für Neues bereit ist. In der Regel wandelt sich die Abendmahlzeit im Kleinkindalter in eine Brot-Milch-Mahlzeit (d.h. Brot mit einer Tasse Milch) oder ein Müesli aus Milch bzw. Joghurt, Getreideflocken und Obst um. Auch ist es möglich die warme Mahlzeit von Mittags auf den Abend zu schieben und abends ein altersgerechtes Essen wie z.B. „Alete kleine Entdecker“ anzubieten. Mittags gibt es dann das, was ursprünglich abends auf dem Speiseplan stehen würde. Übrigens führen wir seit diesem Frühjahr ebenfalls ein Sortiment für Kleinkinder. Vielleicht gelingt es Ihnen ja Ihre Freundin dahingehend zu unterstützen, dass Sie Ihr vermitteln nun ruhig experimentierfreudiger vorzugehen. Kleinkinder in diesem Alter gehen oft mit Spaß und Freude an neue Speisen und Lebensmittel. Das muss ja nicht sofort eine ganze Portion, sondern können ganz kleine Mengen sein, die zum Gewohnten kombiniert werden. Die Sprösslinge entscheiden dann sehr schnell in welche Richtung es gehen soll. Ihre Freundin darf sich ruhig trauen morgens und abends kleine Mengen belegtes, weiches Brot (in Stückchen geschnitten) zur Milch bzw zum Milchbrei zu kombinieren. Vielleicht schmeckt dem kleinen Schatz ja ein altersgerechtes Müesli besser als der fein strukturierte Milchbrei vom vierten Monat. Bei der warmen Mahlzeit dürfen es nun ebenfalls Kleinkindprodukte oder kindgerechte Speisen vom Familientisch sein. Am besten ist es immer sich unter Freundinnen zwanglos zu unterhalten und ganz ruhig Meinungen auszutauschen. So gelingt es am sichersten sich zu unterstützen. Herzliche Grüße Veronika Klinkenberg


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