Anonymus39
Hallo, meine Mutter braucht öfter schon Hilfe im Alltag. Allerdings, spielen sich bei uns in der Familie Dinge ab, was das betrifft, wo ich nicht mehr weiß, ob ich jetzt "aussteigen" sollte. Und zwar, nutzen meine erwachsenen Nichten es aus und machen bei Oma verschiedene Dinge und verlangen dann für ihre "Dienste" Geld oder sie kommen auch zwischendurch (also außer der Reihe) und fordern. Es handelt sich dabei nicht um kleine Geldbeträge, sondern durchaus höhere Geldsummen, wie mehrere hundert Euro, teilweise darüber Hinaus in den tausender Bereich. Wenn meine Mutter sagt, dass es nun gut sei und sie hätte nicht schon wieder Geld, wird sie massiv unter Druck gesetzt, sie wird manipuliert oder es wird ihr vorgemacht, dass die Urenkel nichts zu essen hätten oder dass sie andere Dinge bräuchten. Und schon hat es wieder geklappt.... Jetzt ist es so, dass meine Mutter aber dann zu mir ankommt. Sie könnte sich beim Zahnarzt die Zähne nicht machen lassen, die Brille wäre zu teuer etc. Ich selbst habe ihr nicht finanziell geholfen, weil sie eine gute Rente bekommt und wenn sie jedesmal fast Pleite ist, weil von den Nichten gefordert wird, bin ich der Meinung, dass sie es selbst zu verantworten hat. Das geht einfach nicht. So, wie man sagt, sie soll mit ihrem Geld beschenken, wen sie will. Dann soll sie aber auch damit klar kommen, wenn sie sich ausnutzen und belügen lässt. Das Problem ist, sage ich ihr das, was da schiefläuft bin ich die Böse, die Neidische und sonst was alles und gleichzeitig macht sie mich dann auch noch schlecht. Also mit ihr ist da nicht zu reden, es ist so als ob man einen Alkoholiker die Flasche wegnehmen möchte. Auch meine Hilfe habe ich jetzt etwas eingeschränkt, weil ich mir in der ganzen Situation so langsam ausgenutzt oder wie Aschenputtel vorkomme. Ich selbst habe derartige Forderungen noch nie gestellt, wie es die anderen tun. Wäre es besser, dass ich auf Distanz gehe? Mir tut das langsam auch nicht mehr gut. Einerseits ihre "Sucht" die vermeintliche Retterin zu spielen und andererseits, ständig dann mit ihren finanziellen Problemen konfrontiert zu werden, zumal sie für ein Gespräch nicht zugänglich ist.