Frage im Expertenforum Kochen für Kinder an Dipl. oec. troph. Birgit Neumann:

was zum mittag kochen statt immer das gleiche einerlei

Frage: was zum mittag kochen statt immer das gleiche einerlei

stromi1986

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Hallo fr. Neumann Ich koche ja Mittag soweit es geht selbst...aber es gibt immer das gleiche Kartoffel/nudeln mit Gemüse dazu Fleisch ab und an mal Fisch......irgendwie ist es jeden Tag das gleiche. . Und wird echt langweilig ich merke das selbst meinem Sohn das essen Mittags zu schnöde ist meist macht er den Mund nur für 4-5 löffelchen auf und dann war das dann will er hinter her noch seine pre Milch zum satt trinken... ist klar bei diesen Mini mengen früher hat er auch schon geschafft auf zu essen und nach und nach wurde es immer weniger sodass er sich mittags wieder satt trinkt statt isst... Ich wollte mal Spaghetti machen aber eine Freundin sagte er darf noch keine tomaten (frisch) wegen der blau säure..gut dachte ich mach ich mal ne Gemüse Suppe da meinte sie ist nicht gut wegen der Gemüse brühe...ok dachte ich mach ich mal omlett oder einfaches rührei ..nein denk an salmonellen ...nimm Gläser die sind baby gerecht da kannste nix falsch machen Ich möchte aber gern mal was anderes machen...nur was???? Gläser kennt mein Sohn nicht..bisher habe ich immer selbst gekocht Er wird in einer Woche 10 Monate alt Haben sie vllt Rezepte die ich baby gerecht nach kochen kann...ausser das tägliche einerlei fällt mir nix ein..an Gemüse verträgt er alles ..ihee Grießschnitten fand er super toll ..mselbst meine Eltern haben den Rest zum Kaffee auf gefuttert .. hatte ziemlich viel gemacht Danke schon mal im vorraus Lg


Birgit Neumann

Birgit Neumann

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Hallo stromi1986 lass die PreMilch zum satt trinken mittags besser weg. Dein Kleiner hat Spaß und Freude beim Essen, nutze das aus! Startet morgens schon mit Brothäppchen zum Frühstück. Und auch abends kannst du Brotstückchen geben. Ein Mischbrot oder Kartoffelbrot, Vollkornbrot ohne grobe Bestandteile sind gut geeignet. Bestreiche etwa 1/2 Scheibe mit Butter und entferne die Rinde. Arrangiere die Stückchen auf einem Teller und lass deinen Kleinen alleine essen. Dazu gibt es Milch. Im Lauf des Vormittags kannst du etwas Obstmus füttern und Mittagessen richtest du wie gewohnt, plus ein bisschen Fingerfood und ggf ein paar raffinierte Gerichte. Mit etwa 10 Lm ist die Zeit des schnellen Wachstums allmählich vorbei und die Zunahme stagniert. Die Stagnation im Längenwachstum, merkt man alsbald auch an den Kleidergrößen, weil die ab sofort über längere Zeiträume passen. Babys wachsen in den ersten Monaten sehr schnell. Nicht nur das Längenwachstum geht rasant, sondern die gesamte Entwicklung, auch das Anlegen von "Fettreserven" zählt dazu und äußert sich in dieser Zeit durch "Hunger". Das bedeutet jetzt: weniger Brei, dazu stückige Kost, Vielfalt und Geschmack, Erlebnis bei Tisch, Familienkost mit Übergang zu gewöhnlichen Speisen. Es ist wichtig, dass die Kleinen jetzt viel Gelegenheiten bekommen neue Geschmacksrichtungen, Aromen, Konsistenzen etc kennenzulernen. Dafür reichen kleine Mengen. Dein Kind darf mitessen - aber es muss keine üppigen Portionen von dem neuem und unbekannten Gericht essen, Dein Kind kann diese Esserfahrungen zunächst noch als spielerischen Anreiz nehmen, um Essen mit allen Sinnen zu erfahren und sich vorerst noch an den üblichen Breien (oder Stückchen) satt essen. So kann dein Kind die unterschiedlichen Aromen und Konsistenzen unterschiedlicher Nahrungsmittel kennen lernen. Mit Familienkost kannst du ganz langsam beginnen. Es geht gar nicht so sehr darum, Breimahlzeiten zu ersetzen, als viel mehr darum, diese zu ergänzen. Biete eine Kost, die Kompromisse darstellt. Breiiges und stückiges gemischt. Das ist super. So kannst du einerseits Brei füttern und dein Kleiner kann selbst essen. Kauen erfordert Kraftaufwand. Das muss trainiert werden. Kartoffelbrei ist für den Anfang bestens geeignet. Dazu weich gekochte und in Butter oder Öl geschwenkte Gemüsestückchen wie Möhren oder Kürbis, Zucchini, Erbsen usw. Als Fleischzugabe Minifrikadellchen. Rindersteak (mageres Stück Fleisch von Rind, Schwein oder Lamm) kann auch Schwein sein) beim Metzger durch den Fleischwolf drehen lassen, die Masse vorsichtig würzen, wenn nötig. Evtl Öl und/oder Semmelbrösel dazu und kleine Bällchen formen, im Ofen garen oder in der Pfanne herausbraten. Nicht zu dunkel (kross) werden lassen. Sie lassen sich auch gut einfrieren. Dann lohnt sich der Aufwand. In Sosse servieren oder pur. Kartoffelbrei: Kartoffeln schälen, waschen, klein schneiden, in Wasser (plus Salz) weich kochen, dauert etwa 15-20 min, je nach Größe. Wasser abschütten, etwas Butter in den Topf, Kartoffeln leicht mit Milch bedecken, warm werden lassen, mit dem Kartofelstampfer zu Brei zerdrücken. Würzen. Fertig! Kennst du Couscous? Es ist eine Art Weizengrieß, der üblicherweise über Wasserdampf gegart wird. Es gibt neben der herkömmlichen Variante auch Vollkorncouscous und eine Art Instantcousocus. Letzterer wird sehr schnell gar. Nebenbei ein bisschen Gemüse dünsten oder vorbereitetes Gemüse aus der TK entnehmen. Wunderbar dazu schmeckt die Paprika-Möhrensosse: gewürfelte und geschälte Paprika (mit dem Schälmesser einfach schälen) zusammen mit kleingeschnittenen Möhren garen und anschliessend pürieren, nach Bedarf Sahne zum Abschmecken zugeben. Die Sosse lässt sich auch einfrieren. Kartoffelknödel: Zutaten: 1 kg Kartoffeln 150 g Kartoffelmehl 2 kleine Eier 1 EL Salz, nimm viel weniger wegen Babykost Muskatnuss gerieben, nach Belieben 20 g Butter Die Kartoffeln mit Schale gar kochen. Mit kaltem Wasser abschrecken, schälen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Diesen Kartoffelbrei mit Kartoffelmehl (ca 150 g, je nach Flüssigkeit der Masse) Eier, Salz, Muskat und Butter gut verkneten. Etwas quellen lassen. Den Teig zu einer Rolle formen und in 8-12 Scheiben schneiden. Daraus- mit mehlbestäubten Händen- gleichmäßige Knödel formen. Noch besser klappt es, wenn du Einmalhandschuhe dafür benutzt und zum guten Verteilen des Kartoffelmehls und zum ersten Kneten einen flachen und großen Teigschaber verwendest. Die Knödel müssen eine glatte Oberfläche haben, damit sie beim Garen nicht zerfallen. Risse ggf mit heissem Wasser ausbessern. Einen flachen Topf mit Salzwasser (1TL pro Liter Wasser) zum Kochen bringen. Die Kartoffelknödel ins Wasser geben, erneut zum Sieden bringen und darauf achten, dass sie nicht am Boden kleben. Mit halb aufgelegtem Deckel bei mittlerer bis schwacher Hitze15-20 min ziehen lassen. Die fertigen Knödel mit einer Schaumkelle herausheben und in eine vorgewärmte Schüssel geben. In die Schüssel einen umgedrehten Kaffeetassenteller legen, damit überschüssiges Wasser weiterhin abtropfen kann und die Knödel nicht zu matschig werden. Fertig Erbsensuppe TK-Erbsen in leicht gesalzenem Wasser kochen. Nach dem Kochen pürieren und anschliessend noch mal durch ein Haarsieb streichen. Mit Sahne nochmals aufkochen, abschmecken (Zucker, ganz wenig Salz) - Toll! Erstens knallgrün, zweitens lecker, und in kleinen Mengen auch gut verdaulich. Die blähenden Häutchen sind entfernt. Polentaschnitten mit Tomatensosse 300ml Milch/Wasser 2 EL Butter 4 EL Maisgrieß (Polenta) Salz evtl Käse zum Überbacken Milch aufkochen, eine Prise Salz zugeben, Maisgrieß (instant) einrühren. Unter ständigem Rühren ca 10 min köcheln. Dick auf ein mit Alufolie ausgelegtes Backblech streichen oder in eine feuerfeste Form geben. Quellen lassen. Tomatenscheiben auflegen, mit Streukäse bestreuen und im Ofen (oder bei kleinen Portionen - in einer Pfanne mit Deckel) nochmal überbacken. Lass deinen Kleinen ruhig bei dir probieren, was du isst. Ei, das in Gerichte eingearbeitet ist, kannst du geben. Es sollte durchgegart sein. Tomate (gekocht) wäre auch in Ordnung. Manche Babys reagieren auf die Säure mit einem wunden Po. Gemüsebrühe ist im Rahmen der Familienkost auch okay. Das Familienessen sollte sparsam gesalzen und gewürzt sein. Der Babybrei am besten "natur". Also dann Grüße B.Neumann


stromi1986

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Was ich vergass zu schreiben er hat bereits 6 Zähne und mag es auch stückig ...also er kaut gut und gern ... Lg


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