Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Prof. Dr. med. Katrin van der Ven:

Kinderwunsch

Frage: Kinderwunsch

Elisa91

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Sehr geehrte Frau Prof. van der Ven, ich hatte gestern nach einer Fehlgeburt in der 8 Ssw. eine Ausschabung. 2018 kam mein Sohn zur Welt, allerdings mit einem Nierenreflux Grad 3,welcher operiert werden musste. Davor hatte ich in der 6Ssw.eine Fehlgeburt, die ich vermutlich gar nicht gemerkt hätte, da sich meine Periode nur um eine Woche verschoben hat und ich zufälliger Weise noch einen Test hatte. Jetzt zu meiner Frage:Kann es sein, dass ich eine Neigung zu Aborten habe oder genetisch etwas bei mir und meinem Mann nicht in Ordnung ist? Meine Blutgerinnung wird überprüft und ansonsten wird vorerst seitens meines Frauenarztes nichts unternommen.Über eine Rückmeldung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen. Herzliche Grüße, Elisa


Prof. Katrin van der Ven

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Da Sie ja erst eine Fehlgeburt , dann eine normale Geburt und dann wieder eine Fehlgeburt hatten spricht man nicht von habituellen Aborten (dies wären drei Fehlgeburten in Folge). Dann wäre eine weiterführende Diagnostik sinnvoll. Es ist sehr unwahrscheinlich daß eine systematische Ursache der Fehlgeburten vorliegt. Die häufigste Ursache für Fehlgeburten ist eine Chromosomenstörung die kurz vor dem Eisprung neu in der Eizelle entsteht. Diese kann man natürlich nicht im Voraus erfassen. Ihre Frauenärztin hat schon viel getan indem Sie eine Gerinnungsstörung ausgeschlossen hat. Sie sollten vielleicht noch Ihre Schilddrüsenfunktion und (bei höherem Gewicht) Ihren Zuckerstoffwechsel checken lassen. Eine weitere Diagnostik ist im Augenblick tatsächlich nicht sinnvoll. Alles Gute!


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