Sehr geehrter Herr Professor Dorn vor 6 Wochen habe ich unser jüngstes Kind per Notkaiserschnitt in Vollnarkose in der 36. SSW zur Welt gebracht (Iugr mit Einleitung, daraufhin Querlage mit Gefahr des Nabelschnurvorfalls.). Unser Kind lag 2 Wochen auf der Neo intensiv, in der Zeit habe ich Muttermilch abgepumpt und 3x vor Ort die Kleine gestillt. Seit knapp vier Wochen ist unser Kind  zu Hause, ich stille sie voll und pumpe noch 2-3 x Tag ab.  Der Wochenfluss war vor einer Woche  schon gelblich und deutlich reduziert, als ich letztes Wochenende blutig tingierten rosafarbenen Ausfluss bekam, zusätzlich hatte ich immer wieder  leichte periodenartige unterleibschmerzen. Gewebe ging nicht ab. Dieser Ausfluss war  sehr schwach, meist war nur wenig in der Binde oder auch nur beim Toilettegang beim abwischen sichtbar. Diese Blutung hielt eine Woche an und war begleitet von unterbleibschmerzen gefühlt wie eine Periode. Aber so schwach das wundert mich doch sehr. Ich habe schon Kinder, alle vaginal unkompliziert am ET geboren und ebenfalls voll gestillt bis zum ersten Geburtstag. Ich habe meine erste Blutung immer erst nach 5-6 Monaten wieder bekommen. Einen Eisprung habe ich vor der ersten Regelblutung immer deutlich gespürt, dieses Mal hat ganz sicher noch kein Eisprung stattgefunden.  Auf Grund des Kaiserschnitt bin ich aber doch sehr beunruhigt. Im OP Bericht steht, dass die Gebärmutter kürrettiert wurde. Ich weiß nicht, ob das mit einer kürrette gemacht wurde oder manuell. Ich mache mir Sorgen, dass es sich bei diesem Ausfluss um eine erste Periodenblutung handeln könnte und diese sehr schwach war auf Grund von Vernarbungen (Asherman Syndrom).  Ist diese Sorge berechtigt?  Nach der OP habe ich noch 4 Tage antibiose bekommen, weil auf Grund der Schnelligkeit keine Zeit mehr war für eine ordentliche Desinfektion. Ein OP Hemd wurde mir auch nicht angezogen, es musste wirklich schnell gehen.   Über Ihren Rat würde ich mich sehr freuen. Besten Dank!  Viele Grüße