Ann-Kristin
Sehr geehrter Herr Dr. Moltrecht, Wir haben drei Kinder, 6,4 und 1 Jahre. Und eigentlich hätten wir gern ein 4. Baby. Nun ist es so, ich bin schwerer Allergiker mit mastzellaktivierungssyndrom und neige zu anaphykaktischen Reaktionen. Aufgrund einer Peg-Allergie, die schon bei hautkontakt zu systemischen Reaktionen führt, kann ich nicht gegen corona geimpft werden. Ich hatte letztes Jahr 8 Wochen nach der Geburt meiner jüngsten Delta im November 2021, überaus milder Verlauf mit lediglich 2 Tagen Fieber und keine folgesymptomatik. Seitdem keine Infektion mehr trotz intensiven Kontakt zu Omikron-Infizierten im Dezember letzten Jahres. Da ich nicht mehr die jüngste bin, kann ich nun auch nicht mit einer Schwangerschaft warten, bis Corona verschwunden ist. Sind unter Omikron noch so schwere Verläufe bei Schwangeren zu erwarten wie damals unter Delta? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, fruhgeburtlichkeit oder plazentainsuffizienz zu erleiden, wenn man Corona in der Schwangerschaft bekommt? Wäre die Erfüllung eines Kinderwunsch es ungeimpft vertretbar? Herzlichen Dank! Anni
Hallo Anni, schwierig zu beantworten. Auch mit Omikron gibt es schwerere Verläufe in einer Schwangerschaft. Auch wenn es keine klaren Grenzwerte gibt: ggf Bestimmung der Covid Antikörper; sehr hohe Werte wären eine gewisse Beruhigung. LG
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