Mitglied inaktiv
hallo herr dr. nassar,mein mann und ich wünschen uns seit acht jahren ein kind!doch leider hatte mein mann im kindesalter mit drei jahren histioztose x und wurde mit einer chemo behandelt!unter anderem mit vinblastine,prednisone und prostaphlin!wir waren schon bei zahlreichen ärzten und haben nichts unversucht gelassen.2003 wurde eine hodenbiopsie durchgeführt allerdings nur auf der linken seite das ergebnis es sein keine spermatiden nachweissbar(azoospermie)auch eine chromosomenanalyse wurde durchgeführt das ergebnis 46,xy leider ist die chemo auch auf seine nieren geschlagen die nur noch 40%arbeiten!wir sind am ende und wissen nicht mehr was wir noch machen sollen!ich würde mich sehr über eine mail freuen!lg
Mitglied inaktiv
Hallo, da es zum Glück heute so oft möglich ist, bei schweren Erkrankungen eine Heilung zu erzielen, befinden sich viele tausende von Paaren in einer ähnlichen Situation. Wenn aufgrund der vorausgegangenen Therapie die Keimzellen derart geschädigt wurden, dass auch im Hodengewebe keine Samenzellen mehr nachweisbar sind, dann gibt es derzeit 3 Optionen: 1. Die Möglichkeit der Akzeptanz der Situation und mithilfe einer psychotherapeutischen Begleitbehandlung Strategien für ein erfülltes gemeinsames Leben auch ohne Kinder zu entwickeln. 2. Die Adoption. 3. Die Option der Erzielung einer sozialen Vaterschaft mittels der anonymen Samenspende (heterologe insemination). Alle 3 Optionen haben Vor- un Nachteile und sind nicht immer möglich bzw. praktikabel (insbesondere die Adoption ist primär als Problemlösung für das elternlose Kind anzusehen und bleibt dem ungewollt kinderlosen Paar häufig verwehrt). Die Alternativen sollten im Rahmen eines eingehenden Beratungsgesprächs in einem Kinderwunschzentrum in ihrer Nähe besprochen werden, bevor Sie Ihre Entscheidungen treffen. Aus meiner Beratungspraxis hat sich die heterologe Insemination bei den meisten Paaren als der optimale Weg herauskristallisiert. MfG N. Nassar
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