Frage im Expertenforum Hebamme an M. Sc. Martina Höfel:

Verdauungs- & Schlafprobleme Beikosteinführung

M. Sc. Martina Höfel

M. Sc. Martina Höfel
Master of Science in Midwifery, Hebamme im DHV - Deutscher HebammenVerband e.V.

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Frage: Verdauungs- & Schlafprobleme Beikosteinführung

BarbaraT

Liebe Frau Höfel, ich würde Sie um Ihre langjährige Erfahrung als Hebamme bitten. Meine Tochter ist fast 5 Monate alt. Da sie sehr gut entwickelt ist und enormes Interesse an unserem Essen hatte, jeden Löffel hat sie mit den Augen verfolgt, stopft sich alles in den Mund, kann den Kopf super alleine halten und mit Hilfe sitzt sie ungemein gerne, meinte unser Kinderarzt, man könne mit 4 Monaten bereits mit der Beikost starten. Und nach 1-2 Tagen Eingewöhnung liebt sie es, sie isst gierig alles auf und es macht ihr sichtlich Spass. Wir hatten mit Karotte begonnen, da aber der Stuhl recht zäh wurde, gab es nach 5/6 Tagen Pastinaken, mittlerweile hatte sie auch schon mal Kürbis/Kartoffel, nebenher wird sie nach Bedarf gestillt. Sie hatte schon immer eine Neigung zu Blähungen, trotz vermehrten Bäuerchen machens, Windsalbe, usw. Seit der Beikost, habe ich aber das Gefühl, es ist so arg schlimmer geworden. Und ich habe nun die 3 Wochen versucht, mich in Geduld zu üben, da auch das kleine Bäuchlein sich vermutlich anpassen muss. Aber es ist wirklich schlimm. Unterm Tag kriegt sie es noch hin mit den Pupsen. Nachts aber, sie schläft meist so von 20 bis 2 Uhr ok mit nur 1-2 Stillpausen, jedoch ist sie dann gefühlt nur noch wach, obwohl sie müde ist und schlafen möchte. Sowohl für sie ist es eine Qual, sie weint und wälzt sich, als auch für mich ist es zermürbend, ich bin nur noch müde (auch weil sie tagsüber nur ca 3-4 Power Naps á 30 Minuten macht, sonst aber quietschfidel ist, und ich da gar nicht erst einschlafen kann, das ist aber ein anderes Thema). Die Ärzte sagen alle, das sei normal und kein Grund zur Beunruhigung. Gibt es aber irgendwelche Tipps und Tricks, um es erträglicher zu machen? Und mache ich vielleicht was falsch, verschlimmere es unbewusst? Sie schläft im Beibett bzw. im Elternbett, wenn sie oft gestillt wird und Nähe braucht. Durch das Bauchweh möchte sie viel und fast permanent an die Brust, natürlich nicht immer mit Bäuern hinter her, wenn sie schläft. Wenn es ganz schlimm ist, kommt sie auch mal in den Fliegergriff. Aber ich will nachts eigentlich nicht zu sehr an ihr rumwerkeln, um sie nicht unnötig aufzuwecken. Aber das liegen lassen und Brust geben, funktioniert anscheinend gar nicht. Heute Nacht war sie ab 2 Uhr alle 30-45 Minuten wieder wach und weinte. Sie trinkt zur Beruhigung manchmal so gierig, dass dann Milch wieder schwallweise raus kommt. Ach ja, und Schnulli mag sie auch keinen. Vielen lieben Dank vorab für ihren Input und Meinung. Schöne Grüße Barbara


Martina Höfel

Martina Höfel

Liebe Barbara, was bekommt Sie denn mittlerweile an Beikost? Wann? Wie viel? Liebe Grüße Martina Höfel


BarbaraT

Oh Verzeihung, sie kriegt seit 20 Tagen Beikost, anfangs Karottenbrei 1 Woche. Dann Pastinaken 1 Woche. Jetzt sind wir bei Kürbis mit Kartoffeln, und demnächst wollte ich noch Fleisch hinzufügen. Sie hat mit wenigen Löffeln angefangen, mittlerweile sind wir bei ca. 90g. Wobei ich hier immer gucke, wie lange sie Lust hat, kann auch mal weniger sein. Und wir geben es ihr immer mittags, eigentlich wollten wir in ein paar Tagen mit Abendbrei anfangen, aber durch die Bauchschmerzen bin ich verunsichert. Nochmals danke und liebe Grüße Barbara


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