Frage im Expertenforum Hebamme an M. Sc. Martina Höfel:

Trinkt sie genug?

M. Sc. Martina Höfel

M. Sc. Martina Höfel
Master of Science in Midwifery, Hebamme im DHV - Deutscher HebammenVerband e.V.

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Frage: Trinkt sie genug?

Mitglied inaktiv

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Unsere Maus kam zu früh und war auf der Intensiv. Dort hat man ihr Flasche gegeben und sie war dadurch zu faul zum Brust trinken. ich habe immer angelegt und dann die Flasche gegeben und dann abgepumpt für die nächste Flasche. Aber das ist mir zu umständlich und geht mir zu sehr auf die substanz. Ich bin nervlich nicht gerade mehr fit. jetzt hat sie gut aufgeholt und meine hebamme meinte, wir stellen jetzt auf nur Brust um. Sie trinkt relativ gut - sie saugt halt - aber ich muss jetzt alle 2 Stunden ran und ich weiss nicht, ob sie genug trinkt. Ich bin sehr unsicher. Mit der Flasche wusste ich, was sie getrunken hat. Vor allem weil wir nochmal in die Uni mussten wegen der Gelbsucht und dort hatte sie anzeichen von Vertrocknung. Das war wo sie total faul war mit trinken an der Brust und ich habe es immer noch im Kopf und habe Angst, dass sie zu wenig trinkt. Sie nuckelt auch so schlecht an der Brust - nur mit Hütchen - aber trotzdem tun die Brustwarzen weh. Soll ich vielleicht lieber abstillen? Ich möchte so gerne stillen aber ich habe Angst, dass sie vertrocknet bzw. zu wenig trinkt. Danke für die Hilfe Ich bin so unsicher. Und vor allem weil meine Nerven so kaputt sind. Mal trinkt sie gut und wenn sie nicht gut trinkt, dann mache ich mir immer Gedanken und bin nur am heulen.


Martina Höfel

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Liebe Nicole, Sie wollen Stillen? Dann tun Sie es! Sie haben jetzt solange durchgehalten, dann sollten Sie jetzt auch die Belohnung kassieren! Vielleicht ist es möglich, die Prioritäten und Ansichten ein wenig zu verändern! Ihr Rhythmus war: Stillen, füttern pumpen, Flaschen saubermachen. Rechnen Sie all die Zeit zusammen und teilen Sie neu auf: nämlich auf die Stillmahlzeiten. Es bleibt Zeit über? Wunderbar, das ist IHRE Zeit. Zeit zum Kuscheln, Lesen etc.! Nicht Zeit für Hausarbeit! Für beginnende Austrocknung gibt es klare Zeichen wie marmorierte Haut, Haut die nicht rosig und straff ist, wenig nasse Winden und geringe Gewichtszunahme (unter 110 g pro Woche). Die Zeichen können von Ihnen leicht kontrolliert werden. Ihr Kind muß sich jetzt etwas umstellen (genau wie Sie). Erleichtert wird das, wenn Sie sich Ihrer Rolle etwas nähern. Sie sind die Mutter und SIE sagen, wo es langgeht. Wenn jetzt nur noch gestillt wird, dann ist das so! Notfalls legen Sie sich drei Tage mit der Maus ins Bett und kuscheln nur. Das hilft meistens am besten! Wie gesagt: Sie wollen Stillen? Dann tun Sie es! Notfalls mit Hilfe der Stillbegleitung von afs oder LaLecheLiga! Ich weiss nicht, wie alt Ihr Schatz jetzt ist. Die Erfahrung zeigt, dass zu früh geborene Kinder oft erst gut zunehmen, wenn Sie ihren eigentlichen Geburtstermin überschritten haben. Liebe Grüße Martina Höfel


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Hi, bei Euch kommt da sehr viel zusammen: Frühgeburt, Saugschwierigkeiten, Stillhütchen... ich würde mir SOFORT eine Stillberaterin in der Nähe suchen!! www.afs-stillen.de oder www.lalecheliga.de LG, Anna


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