lisa.a
Guten Abend Frau Bodmann, ich hoffe ich bin mit meinem Anliegen richtig bei Ihnen. Seit etwa 4 Tagen habe ich einen Ausschlag unterhalb der Brust. (im Forum für Hautärzte auch mit Bild, dort wurde ich an Sie verwiesen) Ich habe einen Waschzwang und vor 5 Tagen war es sehr schlimm (etwa 25-30x eingeseift. Ganz besonders im Brustbereich) Ich pumpstille meinen 11 Monate alten Sohn und habe nun Angst, dass es sich dabei nun nicht nur um eine überpflegte Stelle handelt, sondern vielleicht ein Pilz ist. Kann ich meinen Sohn weiter pumpstillen? Sollte ich körperlich Abstand zu ihm halten? Und wie kann ich die Stelle stillfreundlich behandeln? vielen Dank vorab für Ihre Rückmeldung!
Hallo liebe lisa.a, erstmal vielen Dank für deine Frage und dein Vertrauen. So wie du das beschreibst, denke ich: du kannst erstmal durchatmen und du kannst deinen Sohn ganz normal weiter pumpstillen - weder Abstand noch Abstillen sind nötig. So wie du es beschreibst, passt das sehr gut zu einer stark gereizten, überpflegten Haut unter der Brust. Häufig entsteht dort durch viel Waschen, Seife, Feuchtigkeit und Reibung eine durch den Reiz entzündete Haut. Je nach Brustgröße haben manche Frauen hier beispielsweise auch einfach durch Schweiß und Reibung immer mal Probleme. Daraus kann sich zwar in seltenen Fällen auch ein Pilz entwickeln, aber (selbst wenn es ein Pilz wäre,) ist das kein Grund, dein Baby auf Abstand zu halten. Wichtig für dich jetzt, damit die Haut zur Ruhe kommen kann. Waschen reduzieren: maximal 1× täglich, nur mit Wasser oder einer sehr milden, unparfümierten Waschlotion. Und bitte (wenn du einen Waschlappen verwendest, weiches Material, kein "rubbeln", denn die Haut ist ja eh schon gereizt. Danach gut, aber sanft trocken tupfen (nicht rubbeln) Die Stelle möglichst trocken und luftig halten. Wenn du eine sanfte Wundschutzcreme hast, kannst du diese verwenden - weniger ist mehr. Luft ist wichtig. Wenn du hast: eine Rotlichtlampe kann ebenfalls sehr angenehm sein und die Wundheilung unterstützen. Und dann mal für ein paar Tage beobachten. Ich gehe stark davon aus, dass sich dich Haut beruhigt, wenn das häufige Waschen und einseifen aufhört und damit die Reizung von außen verschwindet. Wenn es deutlich nässt, stark juckt oder sich ausbreitet, sollte eine Ärztin draufschauen - ein lokales Antipilzmittelwäre in der Stillzeit problemlos möglich und unbedenklich. Ein Hautpilz unter der Brust ist nicht gefährlich für dein Baby und wird nicht über Muttermilch übertragen. Dein Pumpstillen ist sicher. Die wichtige Frage ist an der Stelle: Wie kannst du mit deinem Waschzwang umgehen, und gleichzeitig die Haut in Ruhe lassen. Denn das ist ja deutlich leichter gesagt als getan. Hier zeigt sich ja eine innere Anspanung, die sich durch den Waschzwang ausdrückt. Hast du hier therapeutische Begleitung oder ander Möglichkeiten, dich zu stabilisieren? Kannst du eigentständig den Waschzwang überbücken und mit etwas positivem Überschreiben. (Immer wenn du diesen Druck spürst, bewusst etwas anderes machen, bis es besser wird? Atemübung mit Zählen, Butterlfy Hug, Emotional Freedom Tapping, Singen, ...) Ich hoffe, du findest hier einen guten Weg deine Haut zu heilen und dir selbst auf dem Weg liebevoll und nachsichtig zu begegnen. Meld dich gern nochmal, wenn du noch Fragen hast oder sich etwas verändert. Lieben Gruß, Hebamme Evi Bodman
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