Lissy2804
Hallo, unser kleiner wird bald 7 Monate. Er wird von Anfang an gepuckt. Tagsüber nach wie vor (2x im Bett pucken und der 3. Schlaf ist in der Trage.) Nachts hat er keinen pucksack an, nur Schlafsack (wird aber alle 30-90 Minuten wach) Nur stillen hilft, kein Schnuller nur tagsüber. Wir haben die letzten Tage Versucht das pucken weg Zulassen (zumindest Schlafsack an und 1 Arm rein und dem anderen raus) Er schafft es nie länger als 30 min, siehe da heute pucksack wieder an er schläft. Im Schlafwechsel muss man kurz zu ihm aber das ist ok. Aber wie lange darf ich pucken und wie bzw wann entwöhnt man ihn?! Dankeschön!
Hallo liebe Lisssy2804, vielen Dank für deine Frage. Da hast du ein gar nicht so seltenes Problem angesprochen. Pucken kann so ein Segen sein, wenn es beim Einschlafen hilft. Mit fast 7 Monaten kommt dein Sohn langsam in ein Alter, in dem man das Pucken nach und nach beenden kann/ sollte - da die Kinder einfach aktiver werden, sich durchaus auch mal aus eigener Kraft auf den Bauch drehen und dann kann er den Kopf ohne die Unterstützung der Arme evlt. nicht hochdrücken. Da muss man einfach aufpassen. Dass er mit Pucksack besser schläft, zeigt vor allem: Er mag die Begrenzung und das enge Gefühl. Das ist völlig nachvollziehbar. Aber jetzt darf er Schritt für Schritt lernen, mit seinen Armen selbst in den Schlaf zu finden. Hier ein paar Ideen, wie ihr das sanft angehen und was man ergänzend noch machen kann. Termin beim Osteopathen wahrnehmen. Ggf. hat er irgendwo eine Blockade und hat dadurch Probleme. So eine Sitzung kann manchmal viel helfen. Baut Babymassage regelmäßig in euren Alltag vor allem die Abendroutine ein - das kann das Nervensystem beruhigen und sich sehr positiv auf das Schlafverhalten auswirken. Routine über weißes Rauschen oder Naturgeräusche schaffen. Auch das kann insgesamt beruhigend wirken - lohnt sich immer auszuprobieren. Das Pucken würde ich erstmal nur tagsüber reduzieren und nachts noch beibehalten (oder umgekehrt, je nachdem, wo es ruhiger läuft - einfach damit es eine kleine Veränderung ist und nicht alles auf einmal) Viel Nähe beim Einschlafen (Hand auflegen, leise sprechen), damit er sich nicht „allein gelassen“ fühlt. Habt ihr Schlafphasen im Tragetuch oder in einer Tragehilfe? Das ist ja für das Kind auch recht eng und kuschelig. Zumindest für tagsüber eine Option. Dass er aktuell ohne Pucken nur 30 Minuten schafft, ist erstmal nicht bedenklich. Gerade in einer Umstellungsphase würde ich das noch als völlig normal einstufen - aber es ist auf Dauer natürlich für euch udn auch für das Kind anstrengend. Ruhig schlafen ist einfach wichtig. Also: Babysteps und Geduld haben. So Veränderugnen klappen nicht von heute auf morgen. Gib euch beiden etwas Zeit für den Prozess. Meld dich gerne, wenn du noch Fragen hast. Lieben Gruß, Hebamme Evi Bodman 💛
Lissy2804
Hallo Evi, danke für deine Tipps! Also 1 Schlaf ist ja bisher sowieso schon in der Trage! Und nachts hat er den Schlafsack an... Osteopath waren wir 5 Wochen nach der Geburt, da hatte er keine Probleme... Einschlafen klappt zum Nachtschlaf auch wirklich super, obwohl die Hände draußen sind .... Bis 22/23 klappt es auch noch mit Schnuller, aber danach klappt wirklich überhaupt gar nichts mehr! Ich bin kurz davor abzustillen, würde das helfen, sodass er den Schnuller besser akzeptiert?! Oder kann man dann 8 Flaschen zubereiten?🫣 Viele Grüße Melissa
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