Frage im Expertenforum Geburt & Wochenbett an Dr. med. Stefan Kniesburges:

Angst vor Geburt durch Pseudocholinesterasemangel

Frage: Angst vor Geburt durch Pseudocholinesterasemangel

Hompfi

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Hallo, ich weiß nicht ob Sie mir helfen können. Ich entbinde im August mein Baby, habe aber wahnsinnige Angst vor der Geburt, weil ich einen seltenen Enzymmangel habe. Ich habe einen Pseudocholinesterasemangel. Es wurde nach einer Mandel OP festgestellt als ich ursprünglich aus der Narkose aufwachen sollte, ich auch wach wurde, jedoch komplett gelähmt war und nicht ohne beatmet zu werden, atmen konnte. Ich habe im WACHEN Zustand alles mit erlebt jedoch wusste es KEINER, weil ich optisch nicht aufgewacht bin. Sie haben ewig an mir herum experimentiert und ich kann mich noch an jedes Wort erinnern. Ich hatte schlimme Angst zu sterben. Seitdem habe ich das Vertrauen in Ärzte fast ganz verloren, denn kaum ein Arzt weiß über einen solchen Mangel bescheid. Viele äußern einfach etwas obwohl sie keine Ahnung haben. Meine Frage ist, muss ich auf irgendetwas achten? Darf ich bestimmte Mittel nicht bekommen, wie z.B. PDA oder ähnlichem? Viele denken, es hängt nur mit Narkosemitteln zusammen, jedoch wirken alle Medikamente länger bei mir u auch Alkehol oder Asperin baut mein Körper nur ganz langsam ab. Wenn Sie mir irgendwie helfen könnten, wäre ich sehr dankbar! VG, Steffi


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Hallo, der Pseudocholinesterase-Mangel führt zu einem verzögertem Abbau von bestimmten Narkosemitteln (Muskelrelaxantien), die nur bei einer Vollnarkose eingesetzt werden. Für eine PDA spielt das meines Wissens nach keine Rolle, auch nicht bei Schmerzmitteln. Wenn bei Ihnen auch andere Medikamente verzögert abgebaut werden, muss noch eine andere Störung vorliegen. Es wäre natürlich hilfreich zu wissen, welche Substanzen genau betroffen sind. Dr. S. Kniesburges, St. Marienkrankenhaus Ratingen


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