Liebsten3
Guten Tag, ich befinde mich aktuell in der 21. Schwangerschaftswoche. Bei mir hat sich die Länge des Gebärmutterhalses innerhalb der letzten 11 Tage von 3,7 cm auf 3,1 cm verkürzt. Es handelt sich um meine dritte Schwangerschaft. Ich bin momentan etwas verunsichert, da mir ein Arzt aufgrund der Verkürzung zu einem Pessar rät, während ein anderer Arzt dies aktuell nicht für notwendig hält. Daher würde mich Ihre Einschätzung sehr interessieren. Kurz zu meiner Vorgeschichte: In meiner ersten Schwangerschaft hatte ich bei 36+1 einen vorzeitigen Blasensprung. Meine Tochter kam anschließend bei 37+0 spontan und ohne Einleitung zur Welt. In meiner zweiten Schwangerschaft nahm ich aufgrund dieser Vorgeschichte über einen Großteil der Schwangerschaft Progesteron ein. Meine zweite Tochter kam bei 39+0 ebenfalls spontan und ohne Einleitung zur Welt. Einen Tag vor der Geburt wurde bei mir allerdings eine Schwangerschaftscholestase festgestellt. Da die entsprechenden Laborwerte zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorlagen, wurde die Geburt nicht eingeleitet und setzte glücklicherweise von selbst ein. Nun bin ich zum dritten Mal schwanger. Meine jüngere Tochter ist erst etwa anderthalb Jahre alt, weshalb sich körperliche Belastung im Alltag natürlich nicht vollständig vermeiden lässt. Ich versuche dennoch, mich so gut wie möglich zu schonen. Vor diesem Hintergrund hätte ich gerne Ihre Einschätzung zu folgenden Fragen: ● Ist bei einer Gebärmutterhalslänge von aktuell 3,1 cm in der 21. SSW eine stärkere Schonung oder sogar strikte Bettruhe sinnvoll? ● Würden Sie aufgrund meiner Vorgeschichte und der Verkürzung des Gebärmutterhalses ein Pessar empfehlen? ● Wie beurteilen Sie die erneute Einnahme von Progesteron, insbesondere vor dem Hintergrund, dass ich in der vorherigen Schwangerschaft unter Progesteroneinnahme eine Schwangerschaftscholestase entwickelt habe? Vielen Dank im Voraus für Ihre Einschätzung!
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