Frage im Expertenforum Geburt & Wochenbett an Lisa Westermann:

Baby liegt immer quer oder in BEL

Frage: Baby liegt immer quer oder in BEL

Jemalu1111

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Hallo  ich erwarte unser 6. Baby.  Aktuell bin ich sehr verunsichert. Bei der feindiagnostik wurde ein Uterusseptum festgestellt und dieses hat den Platz der Gebärmutter zu dem Zeitpunkt etwas eingeschränkt. Die Ärztin vermutete, dass das Baby daher aktuell immer quer liegt.  Quer liegt es seit Woche 17. Aktuell bin ich 23. Woche.  Das septum scheint - laut den letzten Schall- allerdings von dem wachsenden Kind zunehmend zur Seite gedrückt zu werden. Man kann es im US nicht mehr so gut darstellen.  Anhand der Bewegung des Babys erkenne ich recht gut, wie es liegt.  Ja, es scheint sich mittlerweile drehen zu können - ich hatte einige Tritte in die Blase in den letzten Tagen - vermute BEL.  Danach lag es aber direkt wieder quer.  Bewegungen wie in SL konnte ich noch nie fest stellen. Daher vermute ich, das es diese Lage auch noch nie gab. Das verunsichert mich. meine anderen Kinder hatten immer unterschiedliche Positionen. Aber dieses Kind eher quer oder ganz kurz BEL. Da die Pränataldiagnostikerin meinte, das es bis zur 29. Woche eine SL geben müsste, da man sonst davon ausgeht das das septum die Drehung doch verhungert, bin ich sehr nervös. Ich habe so Angst vor einem Kaiserschnitt - aber auch in BEL möchte ich keine vaginale Geburt, da sind mir die Risiken zu groß ..  wie schätzen sie das ein? Gibt es eine Chance auf SL? Oder ist es eher unwahrscheinlich wenn die Babys immer quer oder in BEL liegen? Liebe Grüße 


Lisa Westermann

Lisa Westermann

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Liebe werdende Mama, ich kann gut verstehen, dass dich das verunsichert – gerade, wenn dir der Gedanke an einen Kaiserschnitt Angst macht. Ja, eine Chance auf Schädellage besteht weiterhin. In der 23. Woche ist die Lage noch nicht endgültig. Ein Uterusseptum kann eine Quer- oder Beckenendlage begünstigen, bedeutet aber nicht automatisch, dass eine Drehung unmöglich ist. Wie viel Platz dein Baby dafür hat, lässt sich nur anhand der Ultraschallbefunde einschätzen.  Aus der Stelle der Tritte lässt sich die Lage übrigens nicht sicher bestimmen. Und die 29. Woche ist keine allgemeine feste Grenze für eine Drehung – frage deine Pränataldiagnostikerin deshalb noch einmal, weshalb sie diese bei deinem Befund nennt. Viele Babys drehen sich erst später mit dem Kopf nach unten.  Als Hebamme würde ich dir deshalb Mut machen, die weiteren Kontrollen abzuwarten: Aus der bisherigen Lage allein lässt sich noch nicht ableiten, dass du einen Kaiserschnitt brauchen wirst. Deine Sorgen darfst du dabei jederzeit offen ansprechen.


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