Frage im Expertenforum Erziehung an Christiane Schuster:

Was hat er????

Frage: Was hat er????

Mitglied inaktiv

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Mein Sohn ist 18,5 Monate alt und bisher sehr fröhlich und friedlich. (Regt sich zwar leicht auf, ist aber leicht abzulenken.) Seit einiger Zeit belegt er mich aber so komplett mit Beschlag, daß es mich streßt. Ich darf weder lesen noch schreiben, muß ständig mit ihm Bilderbücher anschauen oder auf dem Boden sitzen und spielen. Sonst kriegt er einen richtigen Wutzappel. Da ich in der 33. Woche schwanger bin, kann ich nicht mehr viel mit ihm unternehmen, er kommt z.B. nur raus, wenn jemand da ist, um ihn die Treppe hinunter zu tragen, das darf ich nicht mehr. Sicher fehlen ihm (mir auch!!!!!) unsere täglichen Spaziergänge. Und auch Tobespiele kann ich nicht mehr machen. Langweilt er sich mit mir? Ahnt er, daß er bald "Konkurrenz" bekommt? Bei allen anderen ist er so lieb. Ich sehe immer nur verwunderte Gesichter, wenn ich erzähle, wie schwierig es manchmal ist. (Klar, wenn sein Opa da ist, hat er ja jemanden, der sich ausschließlich mit ihm abgibt. Und wenn sein Papa abends kommt, sind sie auch beide glücklich und toben miteinander.) Das ist ja auch so schön, nur ich will nicht der Buhmann sein!!! (Er klebt auch so an mir, ich kann auch nie alleine ins Bad oder so.) *etwas ratlos* Steffi


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Hallo Steffi Ihr Sohn spürt tatsächlich unbewußt die Veränderungen, die in seine kleine, gewohnte Welt eindringen. Mit 1,5Jahren bemerkt er schon recht gut die unterschiedlichen Verhaltensweisen von Ihnen gegenüber "früher".- Versuchen Sie die Zeit bis zur Geburt so "friedlich" wie möglich zu überbrücken, indem Sie Ihrem Sohn die Nähe und Sicherheit geben, die er sich von Ihnen wünscht. Möchten Sie ein Buch lesen, setzen Sie ihn neben sich und bieten Sie ihm ebenfalls ein Buch zum "Lesen" an. Nehmen Sie ihn mit ins Bad und lassen Sie ihn dort in einer kleinen Schüssel mit Wasser matschen, während Sie andere Dinge erledigen. Bitten Sie den Opa, ggf. einmal mehr vorbeizuschauen oder überlegen Sie einmal, vorübergehend ein älteres Nachbarkind als Babysitter zu engagieren, sodass Ihr Sohn sich an der frischen Luft austoben kann, während Sie auch mal eine feste Zeit für sich ganz persönlich einplanen können. Erholsames Wochenende und: bis bald?


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