Mitglied inaktiv
Hallo Frau Schuster, mein Sohn ist 5 Wochen alt und wird voll gestillt. Seit einer Woche habe ich das Problem, dass er Abends nicht mehr schlafen will. Nach der vorletzten Nachtmahlzeit (gegen 20/21 Uhr) ist er hellwach. Da lässt sich nichts machen. Dieses bleibt bis zur nächsten "Hungerattacke" gegen 22/23 Uhr. Auch danach will er noch nicht müde werden. Nur in unserem Bett schläft er dann irgendwann ein, nachdem ich ihm da noch etwas zu trinken gebe (macht wohl müde). Der Trick, ihn früher zu uns ins Bett zu legen und dann wieder rauszuschleichen funktioniert nicht. Wir haben ihn teils schon bis zu einer halben Stunde schreien lassen! Er will einfach bei uns sein. Liegt im Wohnzimmer in der Wippe (auf dem Arm ist natürlich beliebter) und beobachtet alles. Gehn wir beide kurz raus, meldet er sich, weil er allein ist. Wir wissen es natürlich sehr zu schätzen, dass er im Gegensatz zu anderen Babys nicht am Schreien ist wegen Blähungen/Bauchweh. Aber sollte ein Baby um die Zeit nicht schlafen? Nach Mittag schläft er auch schlecht, aber da wirkt der Spaziergang dann Wunder, sonst bleibt er dann auch wach. Was kann ich tun, damit er abends wieder in seinem Bettchen schläft? Ab wann gewöhnt er sich daran, nachts in unserem Bett zu schlafen? Ist es Zufall, wenn diese Wachphase abends ist? Wie lange ist ein Baby in dem Alter tagsüber überhaupt wach, ausser den Still- und Wickelzeiten? Danke Maria
Christiane Schuster
Hallo Maria Das Schlafbedürfnis ist auch in diesem Alter schon so individuell wie die Kleinen selber. Zum Schlafen zwingen kann man Niemanden.- Einen festen Schlaf-, Wach- Rhythmus finden die Zwerge um so schneller, je geregelter der Tagesablauf ist. Damit Ihr Sohn abends eine besonders große "Bettschwere" hat, sollten Sie es so einrichten, dass Davor die längste Wachphase ist; d.h., dass Sie nicht unbedingt nach 16.30Uhr noch mit ihm spazieren gehen, da er dann einschläft.- Beschäftigen Sie sich dann besonders lang mit ihm auf dem Wickeltisch und baden Sie ihn evtl auch abends, da das warme Wasser zusätzlich beruhigend wirkt. Führen Sie ein tägl. gleiches Einschlafritual durch, das möglichst mit dem Aufziehen einer Spieluhr endet, deren gleichbleibende Melodie Ihrem Sohn den Übergang vom Wachen zum Schlafen auch dann noch erleichtern wird, wenn Sie sein Zimmer verlassen haben. Entscheiden Sie sich für einen Schlafort (Familienbett oder eigenes Bett), an dem Sie Ihren Sohn streichelnd und mit tröstenden Worten beruhigen können. Nur so wird er lernen, sich sicher orientieren zu können. Liebe Grüße und: bis bald?
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