Mitglied inaktiv
Hallo Frau Schuster, sie haben mir schon mehrmals gut geraten und ich danke Ihnen auch sehr dafür.Darum möchte ich Ihnen heute eine Frage stellen, die ich so sonst nirgens stellen würde. Mein Schwager ist ein wiederholter sexualstraftäter. Im Moment ist er in der geschlossenen Psychatrie und (so hoffen wir)wird wohl dort sein Leben lang bleiben.Wir als Familie haben durch seinen Trieb und dessen Tragik der Opfer schon sehr viel erlebt und mitgemacht.Meine Frage ist : Mein Mann(der liebste und ausgeglichenste Mensch den ich kenne)und ich haben 2 Söhne . 1. wird so etwas vererbt? 2. wie merkt man das an seinen Kindern? 3. würden sie prophylaktisch zu einer Therapie raten? Bitte nehmen Sie meine Frage ernst,je älter die Kinder werden um so mehr Angst habe ich etwas zu übersehen. Dank für Ihre Antwort
Christiane Schuster
Hallo Ratsuchende Leider kann ich Ihnen nicht sagen, ob ein annormaler Sexual-Trieb vererbbar ist. Bitte schildern Sie Ihre Ängste doch mal Ihrem Kinderarzt oder auch dem Kinderarzt in diesem Magazin: Dr.Busse. Aus pädagogischer Sicht möchte ich Ihnen dringend raten, die Kinder Ihre Ängste nicht spüren zu lassen, da deren Selbstwertgefühl sonst sicherlich sehr geschwächt würde. Sorgen Sie dafür, dass die Beiden in einem möglichst liebevollen Umfeld zu einer sicheren Selbständigkeit geführt werden. Geben Sie ihnen stets das Gefühl geliebt und akzeptiert zu werden, so, wie sie sind. Ermöglichen Sie Ihren Söhnen, ein sehr gutes Vertrauens-Verhältnis zu Ihnen und zu Ihrem Mann aufzubauen, sodass eine recht große Offenheit innerhalb Ihrer Familie besteht. Das Gefühl, immer Jemanden zur Seite zu haben, der all die großen und kleinen Sorgen versteht und der Einem hilft, wenn man sich selbst nicht zu helfen weiß, ist die beste Prophylaxe, die Sie Ihren Kindern bieten können!- Es würde mich freuen, bald von Ihnen zu hören, dass sich Ihre Ängste verringert haben. Bis bald?
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