Mitglied inaktiv
Hallo! Unsere 2 jährige Tochter macht uns Sorgen. Seit Anfang an war sie sehr ängstlich und hat stark gefremdelt. Auch jetzt ist sie noch sehr ängstlich gegnüber Fremden und Oma und Opa dürfen sie auch nur auf den Arm nehmen, wenn sie Glück haben. Viele Tätigkeiten darf nur ich machen ( Jacke oder Schuhe anziehen);macht das mein Mann, tobt und schreit sie, als wenn wir sonstwas mit ihr machen.Sie steigert sich dann richtig in die Sache rein.Sonst hat sie ihren Papa super lieb und spielt und tobt viel mit ihm. Eine andere Sache ist, wenn wir zum Beispiel Fingernägel schneiden, oder so, dann flippt sie auch komplett aus, auch wenn ich das mache.Wir haben ihr nie weh getan.Sie hat kein Vertrauen, nicht mal in ihre eigene Mutter.Sie hat fast vor allem Angst und ist extrem schüchtern. Spricht sie jemand an, versteckt sie sich hinter uns. Sie ist aber sonst ein sehr liebes, aufgewecktes Mädchen.Wie können wir ihr helfen ? An wen können wir uns wenden? Ich weiß, man soll den Charakter akzeptieren, aber das ist wirklich zu extrem.
Christiane Schuster
Hallo Majali Versuchen Sie immer wieder, das Selbstbewußtsein Ihrer Tochter zu stärken. Ermutigen Sie sie zu eigenständigem Tun und gehen Sie verschwenderisch mit Lob um. Mag sie sich sehr gern bewegen, besuchen Sie mit ihr einen Schwimm- oder Sportkurs -selbst auf die Gefahr hin, dass sie anfangs dort eine Zuschauerrolle übernimmt. Überlegen Sie, mit ihr eine Eltern-Kind-Gruppe zu besuchen, damit sie Kontakte zu Gleichaltrigen aufnehmen kann. Akzeptieren Sie auch dort, dass sie sich wenig an den Aktivitäten beteiligen wird. Sieht sie aber, dass Sie mitsingen, -spielen, -basteln, wird sie irgendwann unaufgefordert mitspielen.- Machen Sie sich zu Hause mal bewußt ein wenig rarer, sodass sie sich auch vom Papa betreuen lassen muß. Gehen Sie z.B. einkaufen, während Sie Ihren Mann bitten, nach einer bestimmten Zeit mit Ihrer Tochter nachzukommen. Möchte sie nicht von "Fremden" auf den Arm genommen oder angefasst werden, sollte Derjenige ihr sagen, dass er sie verstehen kann und ihre Zurückhaltung akzeptieren. Irgendwann wird sie von ganz allein das Bedürfnis haben, sich z.B. der Oma intensiver zuzuwenden. Das Nägel-Schneiden ist für viele Kinder recht unangenehm. Vielleicht können Sie diese Pflicht ausführen, wenn die Kleine schläft oder wenn sie mit einem (Sing-)Spiel o.Ä. vom Papa abgelenkt wird? Liebe Grüße und: bis bald?
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