Mitglied inaktiv
Hallo Frau Schuster, vielleicht können Sie mir einen Rat geben. Mein Sohn ist knapp 2 Jahre alt und zur Zeit sehr anstrengend. Ich bekomme in 1 1/2 Monaten mein 2. Kind. Jedes mal wenn mein Sohn mit anderen Kinder zusammen ist, rastet er regelrecht aus. d.h., er wird richtig übermütig und will alles schneller und besser machen. z.B. Rutschen. Andere Kinder können allein Rutschen und (normal). Mein Sohn rastet völlig dabei aus. Er nimmt 2 Stufen gleichzeitig beim hochklettern und setzt sich kaum hin beim runterrutschen, wenn ich nicht daneben stehen würde, wäre er bestimmt schon runtergefallen. Teilweise rutscht er kopfüber runter. und Klettert sogar von unten die Rutsche wieder hoch oder belagert sie unten. Elgal ob andere Kinder rutschen möchten. Er kreischt und topt dabei wahnsinnig herum. Außerdem möchte er mit größeren Kindern viel lieber spielen als mit kleineren oder gleichaltrigen Kindern. Er ist sonst ein sehr fröhlicher Junge und lacht jeden Menschen sofort an. Können Sie mir sagen ob das noch normal ist. Hat er vielleicht zu wenig Bewegung? Wenn ich mit ihm spazieren gehe, kann er nicht sehr lange laufen und möchte in die Karre. Da ich nun auch nicht mehr so lange laufen kann oder sogar hinterherrennen kann, habe ich die Karre natürlich immer dabei. Vielen Dank für Ihren TIp im voraus. Micaela
Christiane Schuster
Hallo Micaela Ihr Sohn scheint sich zur Zeit sehr unsicher zu fühlen und möchte mit seinem Verhalten die Aufmerksamkeit auf sich lenken. Auch er merkt deutlich, dass sich in seiner näheren Umgebung Etwas verändert, kann es aber in keiner Weise verstehen. Zeigen Sie ihm Ihr Verständnis und verhalten Sie sich ihm gegenüber so liebevoll wie möglich. Wecken Sie in ihm jetzt schon den Stolz, bald der große Bruder sein zu dürfen, der schon viel mehr kann als dann das hilflose Baby.- Beziehen Sie ihn so oft es geht in die Vorbereitungen mit ein und lassen Sie sich von ihm "helfen". So kann er Ihnen die Kissen aufschütteln, den Pudding rühren, ein Bild für`s Kinderzimmer malen usw. Loben Sie ihn bei jedem noch so geringen Anlass. Vielleicht haben Sie auch ein älteres Kind in der Nachbarschaft, dass als Babysitter regelmäßig mit Ihrem "großen" Sohn spielen kann, sodass Sie ein wenig entlastet werden? Halten Sie durch und: bis bald?
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