Frage im Expertenforum Erziehung an Christiane Schuster:

Papakind - damit komme ich nicht zurecht

Frage: Papakind - damit komme ich nicht zurecht

Mitglied inaktiv

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Hallo Frau Schuster, ich habe ein großes Problem mit dem Verhalten unserer Tochter, 17 Monate, gegenüber ihrem Vater: sie bevorzugt ihn und wenn er anwesend ist, lehnt sie mich ab, läßt sich von mir nicht trösten und nicht knuddeln. Ich weiß nicht, was ich falsch mache, vielleicht ist mein Mann ja tatsächlich der bessere Elternteil?! Aber ich kann mich doch nicht verstellen. Kann es einfach sein, daß mich meine Tochter nicht mag? Mein Mann hat die letzten Monate sehr viel zu Hause gearbeitet und sich so zwischendrin immer mal wieder sehr intensiv um unsere Tochter gekümmert, z. Bsp. dann, wenn ich im Haushalt zu tun hatte. Aber ich bin ja auch viel für sie da und ich kann es nicht so wegstecken, wenn sie ihren Papa ständig knuddelt und küßt und mich nicht. Ich reagiere dann, obwohl ich das gar nicht will, eifersüchtig. Manchmal macht es mich auch wütend. Aber in der Erziehung machen mein Mann und ich keine Unterschiede, er ist genauso streng wie ich. DA ich jetzt wieder schwanger bin und im MÄrz unseren Nachwuchs erwarte (übrigens wieder eine Tochter) denke ich immer schon: hoffentlich wird die zweite nicht auch so. Manchmal denke ich auch, daß ich mich dann bestimmt mehr um das Baby kümmern werde, weil ich mir denke, unsere "Große" braucht mich ja eh nicht. Ich weiß einfach nicht, wie ich selbst damit klarkommen soll und wie ich mich meiner Tochter gegenüber verhalten soll. Außerdem wollte ich Sie fragen, ob es zu diesem Thema ein gutes Buch oder überhaupt lesenswerte Literatur gibt, die sie mir empfehlen können. Traurige Grüße Andrea


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Hallo Andrea Traurig zu sein brauchen Sie wirklich nicht! Ihre Tochter hat Sie genau so lieb wie Ihren Mann, nur: insgesamt hat sie den Papa viel weniger zur Verfügung als Sie, die rund um die Uhr zur Verfügung stehen (muß). Das macht die Sache interessanter!- Gleichzeitig merkt Ihre Tochter mit 17Mon. durchaus schon, dass Sie anders sind als "normal" (empfindlicher?); da Kinder die Sicherheit lieben, wendet sie sich drum an den Papa.- Versuchen Sie, diese Tatsache positiv zu sehen. So können Sie sich ruhiger auf die bevorstehende Geburt vorbereiten und haben auch anschließend die Zeit sich intensiv um das Baby zu kümmern, da Ihre Tochter mit dem Papa viel unternehmen kann und auf diese Weise auch kaum eifersüchtig werden wird. Bringen Sie Ihrer "Großen" aus dem Krankenhaus ein Geschenk mit, wie z.B. eine Puppe, die sie dann immer versorgen kann, wenn Sie die kleine Schwester betreuen oder aber ein Bilderbuch, wie: "Der kleine Bär bekommt ein Geschwisterchen", Jutta Langreuter, €11,25. Dieses Buch ist allerdings eigentlich erst für Kinder ab 3 Jahren gedacht, sodass Sie es sich in jedem Fall vvorher anschauen sollten. Schauen Sie nach vorn, freuen Sie sich und: bis bald?


Mitglied inaktiv

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Meine Tochter ist ein Opakind. Eigentlich weint sie jedem nach, wenn er geht, außer mir. Ich denke mir dann aber- mich hat sie eigentlich jeden Tag und ich bin mit ihr am öftesten zusammen. Es ist immer das interessant, was man nicht immer hat. Auch bei euch heißt das noch lange nicht, dass sie dich nicht mag! Außerdem hört man immer wieder von Papakindern, das ist normal. Also mach dir keine Vorwürfe und KOPF HOCH! Deine Tochter hat dich sicher lieb! Liebe Grüße - Martina


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