Mitglied inaktiv
Liebe Fr. Schuster, meine Tochter Vanessa ist gerade 2 JAhre alt geworden. Sie ist ein aufgewecktes, lebhaftes und eigentlich immer fröhliges Mädchen. Klar hat auch sie ihre Bockphasen und so, daß gehört nun mal dazu. Nun fing sie seit kurzer Zeit öfter an von selber auf die Toilette zu wollen (sie ist noch nicht trocken). Habe sie dann auch jedesmal mit ihrem Aufsatz raufgesetzt. Gekommen ist nur ganz selten mal was, meistens gar nix. Aber ich fand das nie schlimm und hab auch nie darüber geschimpft oder so. Nur wenn was kam, dann hab ich ihr gesagt, wie toll das ist und hab sie ein wenig gelobt. Nun fällt mir schon seit einiger Zeit auf, daß sie immer öfter plötzlich stehen bleibt oder in ihrem "Tun" inne hält, die Beine zusammen presst, sich unten festhält und dann etwas jammernd in ihre Kuschelecke auf unserer Chouch zurückzieht. Mit ihrem Nuckel und ihre Kuscheltücher (nimmt sie alles sonst nur wenn sie ins Bett geht oder zum trösten)!! Wenn ich dann frag ob sie AA muss sagt sie nein und schüttelt den Kopf. Ich lass sie dann auch in Ruhe. Nun geht das ganze schon so ca. 1-2 Wochen und ich hab den Eindruck, daß es immer schlimmer wird. Es kommt mir immer so vor, alsob ihr da was weh tut oder so. Nun waren wir heute bei einem Arzt mit ihr, weil es zu heftig und oft wurde. Der hat Urin getestet, der war in Ordnung! Hat den BAuch und ihr Geschlechtsteil untersucht und konnte nix auffälliges finden. Er sagte nun zu uns, das es sicher nur ein Tick von ihr sei um Aufmerksamkeit zu bekommen. Hmm ... ich muss ganz ehrlich sagen, daß ich das absolut ausschliessen kann, da wir ihr wirklich jede Aufmerksamkeit schenken. Wir sind rund um die Uhr für sie da und beschäftigen uns sehr viel mit ihr (manchmal wohl schon zuviel, den alleine macht sie ungern was). Nun dachten wir, daß ihr die Windel auch unangenehm sein könnte und haben sie heute Abend ohne rumlaufen lasse. Nur mit einem Schlüpfer drüber. War auch soweit alles o.k. und ich sagte ihr, daß sie einfach Bescheid geben soll, wenn sie muss oder alleine aufs Töpfchen gehen kann. Nun kam auch das üblichen Beine zusammenkneifen und so weiter. Hab sie gleich genommen und auf dem Topf gesetzt, wo sie aber gleich wieder hoch ist. 15 min später stand sie im Flur und plötzlich wurde sie nass und fing panisch an zu heulen. Mein Mann hat sie gleich aufs Töpfchen gesetzt und gesagt, daß das o.k. ist. Sie ist aber, immer noch panisch, sofort aufgesprungen, hat weitergeweint, ist zu ihrer Wickelkommode und hat mich gerufen. Ich bin zu ihr hin und hab sie umarmt. Sie klammerte sich total panisch an mich und zitterte. Ich hätte heulen könne, so schlimm fand ich diese Situation. Hab sie sofort sauber gemacht und mit ihr ruhig gesprochen und versucht sie zu beruhigen. Hab ihr ein Feuchttuch gegeben und sie hat sich selber noch etwas sauber gemacht. Sie wurde dann auch ruhiger. Hab ihr die Windel übergezogen und den Schlafi an weil es sowieso Bett-Zeit war. Sie wollte dann eigentlich noch ins Wohnzimmer, fing dann aber wie üblich mit dem Beine zusammenkneifen an und machte kehrt, sagte "heiern" und rannte weinend zu ihrem Bettchen. HAb sie auch hingelegt und bin dann raus und musste selbst erstmal heulen, da ich das ganze so schrecklich fand. War nochmal kurz drin und bei ihr ist alles o.k., sie hat noch kurz mit Papa Spässchen gemacht und hat sich dann hingelegt. Schlafen tut sie dann meist erst viel später. Aber sie ist alleine und fühlt sich wohl. Sorry, daß das jetzt alles so lang geworden ist aber mich macht das Ganze ziemlich fertig. Können sie mir vielleicht irgendeinen Rat geben oder haben sie eine Idee, was das Problem ist??? Ich selber bin jetzt im 8. Monat schwanger und hab Angst, dass ein Baby das Ganze noch schlimmer macht. Kann es sein, daß wir zuviel übers Töpfchen und AA geredet haben?? Es kommt mir einwenig so vor, als ob sie sich schämt oder so. Oder alsob sie das Pullern unterdrückt. Ich weiss echt nicht mehr weiter, nur das ich das Thema Topf und so erstmal völlig beiseite schiebe. Viele Grüsse Diana
Christiane Schuster
Hallo Diana Für viele Kinder ist es anfangs erschreckend sich von Etwas zu lösen, was ihnen ganz allein gehört.- Mit zwei Jahren sind die Kleinen zudem in der Lage, ihre Schließmuskeln zu kontrollieren. Diese Erlebnisse verunsichern sie. Versuchen Sie die nächste Zeit jedes Gespräch über Trocken-Werden zu vermeiden. Stellen Sie den Topf in Ihr Bad, als gehöre er zum Inventar dazu. Gehen Sie selbst zur Toilette, fragen Sie Ihre Tochter ob sie mitgehen möchte. Zeigen Sie ihr auch den Inhalt der Kloschüssel und lassen Sie sie die Spülung betätigen. Irgendwann wird sie selbst das Bedürfnis haben, es genau so wie Sie machen zu wollen.- Sie sieht bei Ihnen, dass Sie auch Wasser lassen ohne weiter darüber nachzudenken. Das wird ihr die entsprechende Sicherheit geben, wenn sie in ihrer Entwicklung soweit ist. Kneift sie die Beine zusammen und fasst sich zwischen die Beine, reagieren Sie ungefähr mit dem Satz: "Aha; das Pipi will raus. Hilf ihm dabei." So wird sie den Schrecken davor sicherlich bald verlieren.- Bis bald?
Mitglied inaktiv
Hallo Diana! Ist zwar nur ein Teil deines Problems aber hilft dir vieleicht trotzdem. Ich hab meine Tochter untenrum ganz ohne rumlaufen lassen, die ersten zwei/drei mal wo was danebenging hat sie auch etwas Panisch reagiert, ich hab ihr erklärt das das völlig O.K. ist und das sie das ganz prima gemacht hat und das sie das nächstmal versuchen soll, das das Pipi ins Töpfchen geht. Nach ein paar Pannen hat es dann auch prima geklappt! Allerdings funktioniert es mit Unterhose noch nicht sehr zuverlässig, aber nackig ist sie "Meister im Töpfchengehen" und ist sehr stolz darauf! Viel Glück und Geduld beim Aufwischen Andrea
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