Mitglied inaktiv
Hallo Frau Schuster, momentan sind uns alle schönen Unternehmunngen mit unserer Tochter vergällt. Es ist zurzeit so, daß sie bei allem was ihr Spaß macht, nicht mehr aufhören möchte und dann ein Riesentheater macht (Schaukeln auf dem Spielplatz, Lieder hören, Fernsehen, Geschichte vorlesen...) Immer heißt es "nur noch eins". Wir sind sehr konsequent uns sagen immer vorher "das ist jetzt die letzte Geschichte bzw. nur noch ein Lied etc." Und halten uns daran. Fragen auch immer vorher, ob sie dann lieb mit nach Hause kommt etc. Sie sagt natürlich ja. Und dann ist es doch so ein Geschrei, daß wir uns jedes Mal ärgern, mit ihr was schönes gemacht zu haben. Kann ein Kind mit zweieinhalb solche Vereinbarungen schon verstehen?? (wir halten uns auch unsererseits immer an alles, was wir versprechen). Welche logische Konsequenz kann man bei dem Geschrei anwenden? Fühle mich immer super hilflos und sowas wie "wenn Du jetzt so schreist, lese ich dir garnix mehr vor", was einem dann rausrutscht, hilft ja auch nichts... Ablenken nützt übrigens nichts. Danke im voraus für Ihre Antwort! Mima und Sven
Christiane Schuster
Hallo Mima Diesen Satz wird Ihre Tochter wahrscheinlich von Ihnen übernommen haben und es wird ihr Spaß machen, Sie nachzuahmen. ("Nur noch ein Lied; nur noch eine Geschichte.")- Versuchen Sie noch konsequenter als bisher zu sein und fragen Sie sie auch nicht mehr, ob sie denn anschließend wohl Ihre Wünsche berücksichtigt. Benutzen Sie vorübergehend eine Sand- oder Küchenuhr als Hilfsmittel und zeigen Sie Ihrer Tochter, wann die Spielzeit o.Ä. beendet sein wird. Ist der Zeitpunkt gekommen, ist ohne langes Reden und Begründen Schluß! Auch das Theater bringt Sie nicht von dieser Vereinbarung ab! Nehmen Sie sie -auch noch so fordernd weinend- wortlos und gelassen an die Hand und verlassen Sie den Ort des Geschehens. Nach 2-3 für Sie anstrengenden Wiederholungsversuchen wird sie erkennen (müssen), dass sie sich an abgesprochene und begründete Regeln zu halten hat. Starke Nerven und: bis bald?
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