Mitglied inaktiv
Mit einem Monat hat unser Sohn Niklas durchgeschlafen. Doch mit 10/11 Monaten war es damit vorbei. Im Januar sind wir umgezogen, er hat jetzt ein eigenes Zimmer und er geht seit Januar in den Kindergarten (allerdings nicht allzu häufig, da er des öfteren krank ist). Wir haben ihn meistens zu uns ins Bett genommen, wenn er sich in seinem Bett nicht beruhigen ließ. Nun haben wir ihn immer mal brüllen lassen. Momentan gestaltet sich das aber in der Weise, das wir 1 1/2 Stunden darum kämpfen, daß er in seinem Bettchen wieder einschläft, er aber brüllt was das Zeug hält. Wenn wir ihn dann zu uns holen (wir arbeiten beide voll, mein Freund steht im Prüfungsstreß), ist auch nicht an Schlaf zu denken. Das dauert dann auch noch mal 1 bis 2 Stunden. Ich weiß bald nicht mehr weiter. Wer kann helfen?
Christiane Schuster
Hallo Heike Bedingt durch Umzug, Besuch eines KiGas ohne seine vertrauteste Bezugsperson und das Überstehen verschiedener Krankheiten wird Ihr Sohn ein großes Bedürfnis nach emotionaler und körperlicher Zuwendung haben um sich sicher orientieren zu können. Helfen Sie ihm, indem Sie darauf achten, dass der Tagesablauf so geregelt und ruhig wie möglich verläuft, und führen Sie ein tägl. gleiches Einschlaf-Ritual ein, in dem z.B. mit Hilfe einer erfundenen Geschichte die Erlebnisse des Tages wiederholt werden, damit Niklas sie völlig verstanden hat und sich damit auseinandersetzen konnte, bevor er einschläft. Erklären Sie ihm, warum er nicht mehr mit im großen Bett schlafen kann und wecken Sie in ihm die Freude auf sein eigenes "Reich". Bieten Sie ihm Hilfsmittel an, die ihm den Übergang vom Wachen zum Schlafen erleichtern werden. Besonders eignet sich eine Spieluhr oder eine Musik-/Märchen-Kassette, sowie ein Kuscheltier oder ein Schnuffeltuch. Weint er in seinem Bett, erinnern Sie ihn durch die einen Spalt breit geöffnete Tür an diese Hilfsmittel und wiederholen Sie Ihre Erklärung liebevoll. Da er Damit zusätzlich Ihre Sicherheit gebende Stimme hört, wird er sich (hoffentlich) bald beruhigt haben und lernen sich selbst zu einem erneuten Einschlafen zu helfen. Haben Sie viel Geduld und Verständnis für Niklas` Unsicherheit. Bis bald?
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