Mitglied inaktiv
Liebe Frau Schuster, an dieser Stelle möchte ich gerne erst einmal ein großes Lob an das Fachberatungs-Team von "Rund ums Baby.de" aussprechen. Man bekommt wirklich guten Rat und Hilfestellung bei Ihnen und ich stöbere gerne auf dieser Seite stundenlang rum. Meine Frage bezieht sich auf das Schlafverhalten meiner kleinen Tochter. Sie ist 7 1/2 Monate alt, ein sehr aufgewecktes und interessiertes und kontaktfreudiges Baby. Leider hat sie diese Gabe auch Nachts. Sie wacht meistens um 2 und dann um 5 Uhr Nachts/Morgens auf, bzw. sie dreht sich in ihrem Bettchen (steht bei uns im Schlafzi.) auf den Bauch, will dann spielen, erzählen und irgendwann fängt sie zu weinen an. Zu unserem Tagesablauf. Um 8:00 Uhr wachen wir dann auf, schmusen und spielen im Bett noch ein wenig, dannach das übliche Waschritual, Füttern und um 10:00 Uhr auf dem Balkon meistens ein Schläfchen von 1-2 Stunden. Nach dem Essen spielen wir meistens wieder, meistens schläft sie um 14 oder 15:00 Uhr noch eine halbe Std. Um 19: 30 Abendbrei und kurz nach 20:00 ist Bettzeit. Ich lege sie wach ins Bettchen, Kuscheltier und Einschlafmusik. Sie schläft auch recht schnell ein, zwischendurch wacht sie weinend auf, weil sie schlecht geträumt oder den Nucki verloren hat. Dann gehen wir hin und geben ihr den Nucki wieder. Ich weiß leider nicht, wie ich ihr das nächtliche Treiben abgewöhnen soll. Drehe ich sie wieder auf den Rücken zum schlafen, so dreht sie sich wieder zurück und weint. Oft nehmen wir sie dann zu uns ins Bett, geben ihr die Flasche, die sie auch zügig leert (Hunger???!!!). Bei uns im Bett dauert es dann auch noch ne gute halbe Std. bis sie wieder eingeschlafen ist. Es ist zum verrückt werden, aber ich kann sie doch nicht Nachts in ihrem Bettchen so lange schreien lassen, bis sie sich wieder beruhigt hat !? Da wir selbständig sind und Tagsüber viel im Geschäft sind, brauchen auch wir unseren Schlaf. Liebe Frau Schuster, wissen Sie rat??? Die dringend schlafbedürftige Mara
Christiane Schuster
Hallo Mara Ein solches Lob hören wir natürlich Alle sehr gerne, da es uns ermutigt, so fortzufahren wie bisher. Wir werden uns alle erdenkliche Mühe geben, den Ratsuchenden so individuell, wie das Internet es zulässt, behilflich zu sein. Beginnt Ihr Schatz nachts zu weinen, sprechen Sie ein paar tröstende Worte zu ihr und erinnern Sie sie an die Einschlafhilfen wie Schnuller, Spieluhr, Kuscheltier. Helfen Sie ihr evtl. anfangs, dass sie sich diese Dinge bald selbst nehmen kann, damit sie lernt, sich selbst zu helfen um wieder in den Schlaf zu finden. Lassen Sie sie möglichst in ihrem eigenen Bett, damit sie sich dort sicher orientieren kann und nicht hin- und hergerissen (von einem Bett ins Andere) wird. Die tröstenden Worte werden sie sicherlich -ähnlich wie das Saugen an der Flasche oder am Schnuller- beruhigen, sodass sie bald wieder einschläft mit dem sicheren gefühl, Sie in ihrer Nähe zu wissen. Noch ein kleiner Trost: Ihre Tochter wird immer mobiler und immer aktiver, sodass sie bald auch ein größeres Schlafbedürfnis in der Nacht haben wird. Haben Sie schon mal an ein eigenes Zimmer für Ihre Tochter gedacht, damit Sie selbst nicht jede Regung mitbekommen? Zu Ihrer eigenen und zur Beruhigung Ihres Kindes können Sie die Zimmertüren ja einen Spalt breit geöffnet lassen.- Viel Erfolg und: bald ruhige Nächte!
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