Frage im Expertenforum Erziehung an Christiane Schuster:

Meine Tochter hilft mir so sehr

Frage: Meine Tochter hilft mir so sehr

Mitglied inaktiv

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Sehr geehrte Frau Schuster, wollte mich wieder einmal bei Ihnen melden. Nach einigen Wochen der Orientierungslosigkeit geht es mir wieder sehr gut. Mit der Situation dass meine Ex-Freundin einen neuen Freund hat kann ich inzwischen immer besser umgehen. Ich konzentriere mich auf die Zeit mit meiner Tochter und lasse alles andere nicht so wichtig sein. Dass es mir heute viel besser geht verdanke ich meiner kleinen Maus. Sie gibt mir sehr viel Kraft. Im ersten Moment hatte ich große Sorge, dass sie nicht weiss, dass ich Ihr Papa bin. Die letzten Wochen schenkte sie mir Augenblicke die mich wieder aufbauten. Z.B. habe ich in meinem Zimmer ein Bild von mir und meiner Tochter stehen. Sie nahm das Bild und sagte Papa und Christina. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Als ich bei meinen Eltern mit Ihr war mußte ich kurz zum Auto gehen und etwas holen. Mein Vater hatte sie im Arm. Als ich wieder in den Garten kam zeigte sie auf mich und sagte laut Papa. Diese Erlebnisse bestärken meine Entscheidung, dass ich immer meinem Weg treu bleiben werde und für meine Tochter da sein werde. Ich liebe sie von ganzem Herzen und ich bin mir sicher, dass sie das auch spürt. In einem Monat werde ich mit meiner Ex-Freundin die weitere Besuchsregelung abstimmen. Bisher hatten wir es sehr genau festgelegt. Wir haben sogar eine Liste mit den genauen Tagen gemeinsam festgelegt und abgestimmt. Ich hätte eine Frage an Sie. Ich habe mir schon grob angesehen wie es für mich ideal passen würde damit ich möglichst viel Zeit mit meiner Tochter verbringen kann. Ich habe auch konkrete Wünsche und wäre froh wenn sie umsetzbar wären. Ich möchte meine EX-freundin nicht überfordern oder überrollen. Ist es taktisch besser wenn ich diese Unterlage beim Gespräch nicht gleich zum Thema mache? Soll ich zuerst die Vorstellungen meiner Ex-Freundin erfragen. (Eigentlich ein fürchterlicher Begriff Ex-Freundin. Gibt es da nicht netteres? Vielleicht können Sie mir einen Rat geben. Ich nehme mir jedenfalls ganz fest vor, dass ich ohne Druck und ohne Stress dieses Gespräch angehen werde. Ich hoffe, dass es mir gelingt. Uns ist in den letzten 1 1/2 Jahren schon so viel gelungen. Werden wir das sicher auch schaffen. Liebe Grüße Wolfgang PS: Rückwirkend verstehe ich oft meine Ängste nicht und trotzdem fällt man immer wieder in ein Loch hinein.


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Hallo Wolfgang Wie schön, dass Sie an sich und Ihrer Tochter festellen können, dass es nun doch wieder bergauf geht! Wichtig ist tatsächlich, dass man stets an sich selbst arbeitet und immer nach vorne statt zurück schaut. Wie wär`s, wenn Sie zu Ihrer Ex-Freundin "einfach" Christinas Mutter sagen würden?- Da Sie sich mit ihr gezielt zusammen setzen möchten, um den Zeitplan zur Zufriedenheit Aller mit ihr abzusprechen, können Sie es der Situation überlassen, wer von Ihnen zuerst seine eigenen Überlegungen mitteilt. Vielleicht beginnen Sie das Gespräch ganz allgemein um von Ihrem letzen Zusammensein mit Christina zu berichten? Ihre Ängste sind, bzw. waren durchaus menschlich und zeigen deutlich, dass Sie sich ernsthafte Gedanken um die gemeinsame Zukunft Ihrer Tochter in Bezug zu Ihnen machen.- Liebe Grüße und: bis bald -vielleicht nach dem Gespräch-?


Mitglied inaktiv

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Hallo Wolferl, ich lese Deine Beiträge bzw. Sorgen immer, mir tut es immer sehr sehr leid, daß du so unter dem Entzug deiner Tochter leidest, ich fühle richtig mit Dir. Freut mich, daß im Moment alles gut zu klappen scheint zwischen Dir und Deiner Ex und die Regelung um den Besuch deines Kindes. Alles Gute noch für die weitere Zukunft von Dir und deiner Kleinen. Chrisula


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