Frage im Expertenforum Erziehung an Christiane Schuster:

Mein Sohn mag seinen Spielkameraden nicht

Frage: Mein Sohn mag seinen Spielkameraden nicht

Mitglied inaktiv

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Mein Sohn -fast zwei- hat in den letzten Tagen enorme Fortschritte beim Sprechen gemacht. Heute morgen hat er mir mitgeteilt, das er nicht zur Tagesmutter will, wenn das zweite Tageskind da ist. Der Junge ist ein Jahr älter, seid ca. 8 Monaten dabei, kann aber sehr schlecht spielen und stört somit immer meinen Sohn, indem er alles umschmeisst etc. Da ich ja in der Zeit nicht dabeibin, habe ich gedacht die beiden kommen klar, obwohl die Tagesmutter gesagt hat, das die zwei sich nicht unbedingt lieben. Es ist schon schwer, sie morgens wegzugeben, aber wenn sie dann auch noch weinen......... Ich hätte die Möglichkeit einen Kindergartenplatz zu bekommen, ist ein Wechsel für unser Problem eine Lösung. In die Krabbelgruppe geht er sehr gern, ich gehe allerdings mit. Wie ernst sollte man eine solche Aussage nehmen?? Mit der Tagesmutter selbst bin ich/wir aber sehr zufrieden. Doro


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Hallo Doro Haben Sie mit der Tagesmutter schon mal direkt über eine evtl. Ursache der Abneigung Ihres Sohnes zu dem anderen Kind gesprochen? Vielleicht kann sie durch aktives Mittun und gezielte Spielangebote die Beiden zu gemeinsamen Beschäftigungen anregen, falls das andere Kind es bislang nicht gewöhnt ist von sich aus (angemessen) aktiv zu werden. Vereinbaren Sie mit der TaMu und mit Ihrem Sohn noch eine "Probezeit" von ca. 14Tagen. Haben Sie vor, Ihren Sohn sowieso in ca. 1Jahr in dem KiGa anzumelden, den Sie jetzt ggf. in Betracht ziehen, sollten Sie einen unverbindlichen Besuchstermin gemeinsam mit Ihrem Sohn in gewünschter Einrichtung vereinbaren um feststellen zu können, ob Ihr Sohn sich voraussichtlich in die bestehende Gruppe dort integrieren würde, ob die Gruppen für diese Altersstufe überschaubar bleibt (max. 10Kd.), wie die ErzieherInnen mit den Kindern umgehen und wie gut die Zusammenarbeit mit den Eltern ist. Wie Sie sich letztendlich entscheiden hängt an erster Stelle von der Zufriedenheit Ihres Sohnes ab, da nur ein zufriedenes Kind befähigt werden kann aktiv die eigene Entwicklung mitzubestimmen und mitzufördern. Liebe Grüße und: bis bald?


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