Mitglied inaktiv
Hallo, ich habe 2 Söhne, 18 und 2 Monate alt. Der "Große" (er ist ja noch klein) hat es sich zur Angewohnheit gemacht, ständig Essen auszuspucken und irgendwohin zu reiben. Wie kann ich ihm das abgewöhnen? Außerdem haßt er Zähneputzen. Ich habe schon alles mögliche probiert, doch wenn er die Zahnbürste nur sieht, kriegt er einen Anfall. Wie kann ich ihm das Zähneputzen schmackhaft machen? Der Kleine ist ein richtiges Ungeheuer. Er schreit den lieben langen Tag. Ich habe nicht die Zeit, die Kraft und die Lust, micht ausschließlich um ihn zu kümmern. Geht ja auch nicht, da der Große ja auch noch da ist und mich viel braucht. Leider hab ich niemanden, der mir zur Hand gehen könnte. Ich war gestern das erste mal in der Schreiambulanz. Ich habe das Gefühl, daß mir dort auch nicht geholfen werden kann. Ich habe vorhin ein anderes Posting gelesen, wo es um ungefähr das Gleiche ging. Miles ist auch nur dann ruhig, wenn man ihn trägt. Das ist ja bei mir nicht möglich. Ist es wirklich eine Phase und hört von selbst wieder auf? Genervte Grüße, Christine
Christiane Schuster
Hallo Christine Sie haben mein großes Mitgefühl! Dass Ihre Nerven kurz vor dem Zerreißen sind, kann ich mir sehr gut vorstellen und alle anderen Lesenden bestimmt auch. Versuchen Sie doch mal, ein älteres Kind aus der Nachbarschaft regelmäßig für 1-2Std. als "Babysitter zu engagieren, die/der mal mit dem Einen Sohn und mal mit dem Anderen ein wenig spazieren geht. So hätten Sie wenigstens mal eine kleine Verschnaufpause!- Verhalten Sie sich dem "Großen" gegenüber so liebevoll aber konsequent wie möglich. Sagen Sie ihm, dass er nicht etwas zum Essen bekommt um es auszuspucken und damit ´rumzuschmieren. Informieren Sie ihn ganz gelassen, dass Sie dann das Essen wegräumen, da er satt zu sein scheint.- Lassen Sie ihn konsequent warten bis zur nächsten Mahlzeit. Er wird nicht gleich verhungern, wenn er mal Nichts isst. Er wird aber lernen, dass es Grenzen gibt, die er einzuhalten hat! Putzen Sie sich mit ihm gemeinsam die Zähne und summen Sie dabei ein Lied. Vielleicht ist es Ihnen auch möglich eine Zahnbürste mit Musik zu besorgen? Auch gibt es ein sehr eindrucksvolles Bilderbuch, bzw. eine Kassette, die sich mit dem "Nicht-Zähne-Putzen" in kind-gerechter Form beschäftigt. Es/sie heißt "Karius und Baktus", ist im Blanvalet-Verlag erschienen und wurde von Thorbjörn Egner geschrieben. Miles scheint sich irgendwie nicht recht wohl zu fühlen. Haben Sie schon mal mit einem Tragetuch (gibt`s im Fachgeschäft, mit Binde-Anleitung) versucht, im möglichst viel körperliche Nähe zu geben, nach der er sich offensichtlich sehnt? Vielleicht können Sie ihn auch in eine (höhen-verstellbare) Baby-Wippe legen, in der Sie ihn immer dahin mitnehmen können, wo Sie sich aufhalten. Manchmal reicht es auch schon, wenn Sie möglichst Blick- oder Sprach-Kontakt zu ihm halten und gleichzeitig eine entspannende CD o.Ä. einlegen. Hat er vielleicht Blähungen? Dann können Sie ihm immer dann, wenn Sie ihn wickeln oder füttern, ein wenig den Bauch massieren. Fragen Sie dazu bitte auch noch einmal Ihren Kinderarzt. Halten Sie durch und denken Sie immer daran: Mit zunehmender geistiger und körperlicher Mobilität können sich die Beiden immer besser selbst helfen. Starke Nerven und: bis bald?
Mitglied inaktiv
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