Mitglied inaktiv
Diese Woche habe ich das Buch "Jedes Kind kann Regeln lernen" gelesen, weil wir mit unserer 3 1/2-jährigen fast nicht mehr zurechtgekommen sind. Wir bzw. ich habe mein Verhalten geändert, und bis auf einige Ausrutscher hat sich seitdem auch unsere Tochter geändert. Das Buch an sich hab ich ja nicht so schlecht gefunden, jetzt hab ich aber doch eine Frage zur Auszeit: Gibt es da auch noch eine andere Möglichkeit als das Kind einsperren? Karola hat 3 Minuten lang gebrüllt wie am Spieß. Ich stand an der anderen Seite der Tür und hab dieselbe zugehalten, bis ich nach 3 Minuten zu ihr reingegangen bin und sie gefragt habe, ob sie sich beruhigt und - ich weiß nicht mehr, worum es ging - oder ob sie drinnen bleiben und weiterbrüllen will. Nur 1 x mußte sie 2 "sitzungen" durchmachen. Irgendwie schon brutal, oder? Gibts da eine Alternative zur Auszeit? Zuerst hatten wir "am Sessel sitzen" (wo sie es sich immer mit ihrer Kuschelwindel bequem machte), dann "in der Ecke stehen" (wo sie natürlich nicht blieb oder sich einfach hinsetzte), und jetzt eben das "wegsperren" (das mir doch ein wenig brutal erscheint). Danke für Tips! Lg Anna
Christiane Schuster
Hallo Anna Lassen Sie Karola im gleichen Zimmer, in dem Sie sich auch aufhalten. Erklären Sie ihr möglichst gelassen, dass Sie sich erst dann wieder mit ihr beschäftigen oder mit ihr schmusen werden, wenn sie bereit ist, sich an Ihren begründeten Wunsch zu halten, bzw. wenn sie ihren "Trotzkopf" bei Seite gelegt hat. Liebe Grüße und: bis bald?
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