Mitglied inaktiv
Hallo Frau Schuster, irgendwie entwickelt sich unsere Tochter(3Jahre) momentan zu einem Kotzbrocken. Es passiert so gut wie nichts mehr auf Anhieb oder nach einmalige Aufforderung. Es geht meist morgens mit dem Frühstücken los, dann anziehen, Zähne putzen und endet abends mit dem schlafen gehen. Es dauert ewig bis sie sich zu etwas bewegen läßt. "gleich", "später", "ich will nicht" sind so die Antworten, die man z.Zt. bekommt. Tausend Aufforderungen (ich komme mir schon lächerlich vor), schimpfen, drohen ohne das geht es kaum noch. Es muß doch auch einen anderen Weg geben, denn ich merke selbst, dass es nicht der richtige Weg ist. Ich habe den Eindruck, dass unser Zusammensein nur noch aus Aufforderungen besteht. Ich bin momentan echt verzweifelt. Wie kann ich ihr denn klar machen, dass es an unserer gemeinsamen Spiel-Spaß-oder Lesezeit abgeht und sie dazu noch eine etwas ausgeglichenere Mami bekommt? Für Ihren Tipp jetzt schon mal 1000 Dank!
Christiane Schuster
Hallo Gabi Ihre Tochter merkt mit 3Jahren schon recht gut, dass Ihre Nerven häufig kurz vor dem Zerreißen sind. Gleichzeitig versucht sie, ihre Grenzen herauszufinden.- Sagen Sie ihr in beschriebenen Situationen möglichst liebevoll und gelassen, z.B.: "Wenn du dich jetzt nicht anziehst, bist du wohl noch zu klein dafür, sodass ich dich behandeln werde wie ein kleines Baby!" Handeln Sie anschließend entsprechend mit allen Konsequenzen und tun Sie tatsächlich so, als sei Ihre Tochter ein Baby.- Sie wird es wahrscheinlich 1-2Tage genießen so umsorgt zu werden, merkt aber spätestens dann, dass sie doch eigentlich schon viel "größer" ist und viel mehr selber kann und darf.- Gehen Sie dann verschwenderisch mit Lob um, da positive Verstärkung schon immer zum selbständigen Tun angeregt hat. Liebe Grüße und: bis bald?
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