Mitglied inaktiv
Hallo ich hoffe es kann mir jemand weiterhelfen.Ich habe einen Sohn er ist gerade 8 Monate geworden.Und heute war wieder solch ein Tag wo ich wieder laut geworden bin.Wo ich so wütend war.Ich bin mit ihn alleine und habe auch keinen der mir ihn mal abnehmen könnte.(außer mein Freund wenn er von der Arbeit kommt)Ich nehme Johaniskrauttabletten das ich ruhiger werde.Ich war schon früher sehr leicht zu verärgern.Ich hasse mich in dem Moment wo ich zu mein Kind laut werde.Ich will doch nur kein Fehler machen.Und deshalb hasse ich mich so.Das ich es nicht schaffe.Ich liebe den kleien ganz toll.Doch wenn er so schwierig ist weiß ich einfach nicht mehr weiter.Er macht auch tagsüber sehr wenig schlafen.Und ich bin immer so müde.Und gereizt.Kann mir jemand einen Ratschlag geben.Gibt es vieleicht Tabletten.Trine
Christiane Schuster
Hallo Trine Leider habe ich es jetzt erst geschafft, mich bis zu Ihrem Hilfeschrei durchzuarbeiten und freue mich deshalb um so mehr, dass andere Mitfühlende Ihnen hoffentlich schon Mut machen konnten. Denken Sie immer daran: Es ist doch wirklich gut, dass wir Mütter keine Roboter sondern Menschen sind. Wie eintönig wäre es, wenn es bei uns Allen gleich verlaufen würde. Aber es stimmt auch, dass kein Mensch ohne Seinesgleichen auskommt ohne auf Dauer sehr unzufrieden zu werden. Tabletten helfen nur für kurze Zeit und schädigen auf Dauer. Das tiefe Loch wird anschließend um so tiefer. Schließen Sie sich einer Spielgruppe, bzw. einer Eltern-Kind-Gruppe an um freudig zu sehen, dass Sie ganz sicher nicht allein sind. Dort haben Sie Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten, während Ihr Sohn erste Kontakte zu anderen Kindern knüpfen kann. Meist entwickeln sich in diesen Gruppen zusätzliche, private Kontakte, sodass Unternehmungen gemeinsam gemacht werden können, gegenseitige Babysitter-Dienste den Alltag erleichtern, bis hin zu gemeinsamen Urlauben und Mutter-Kind-Kuren. Diese Gruppen finden Sie in Familienbildungsstätten, in den Gemeinden oder über Wohlfahrtsverbände (DRK, MHD, AWO, Caritas...), bzw. über das Jugendamt. Wird das Wetter jetzt etwas annehmbarer, sollten Sie mit Ihrem Sohn auf den Spielplatz fahren. Die frische Luft wird Ihnen Beiden gut tun und die anderen Eltern mit Kindern dort werden Sie ein wenig ablenken und wieder aufmuntern. Sie schaffen Das! Werden Sie aktiv, auch wenn Sie sich Dazu erst einmal aufraffen müssen! Schauen Sie nach vorn und: bis bald?
Mitglied inaktiv
Hallo Trine! Also, ich bin mir sicher, daß du keine Tabletten brauchst! Du wirst sehen, du schaffst das auch so, ganz bestimmt! Mach dir kein schlechtes Gewissen, wenn du mal einen "Fehler" machst. Keine Mutter ist unfehlbar. Ich glaube, jede Mutter, die ehrlich ist, kann das bestätigen. Versuch mal, wenn du deinen Kleinen anschreien "möchtest", an etwas Schönes zu denken. Denk an den Moment, wo du ihn das erste Mal in deinen Armen gehalten hast. Oder an die Momente, wo er dich anlächelt (das tut er doch sicher). Oder schau dir Fotos von ihm an. Das lenkt dich vielleicht von seinem Weinen ab in dem Moment. Ganz wichtig: Wenn dein Freund sich um ihn kümmert, denk einmal nur an dich: nimm ein schönes, langes Bad, les ein Buch, oder mach irgendetwas anderes, was dir Freude macht. Und daß du deine Sohn liebst, glaube ich dir auch! Denn sonst würdest du nicht um Hilfe bitte, um das zu ändern! Du wirst sehen, wenn du mit der Zeit ein bißchen ruhiger wirst, weil du ab und zu auch mal an dich denkst, wird es dein Sohn bestimmt auch, und schläft dann vielleicht auch tagsüber. Und laß auch mal den Haushalt stehen, und geh mit ihm spazieren. Frische Luft ist das beste Beruhigungsmittel, glaub mir. Aber das Wichtigste: Rede dir niemals ein, daß die anderen Mütter perfekt sind, und du eine Rabenmutter bist! Du wirst sehen, du schaffst das! Alles Gute noch für dich und deine kleine Familie! LG Sabine!
Mitglied inaktiv
Hallo, ich denke auch, Tabletten wären da keine gute Lösung! Weißt du, alle flippen mal aus, es ist der Megastreß mit einem Baby: keine Mutter ist immer ruhig und lächelt den ganzen Tag seelig. Du hast dir vielleicht einiges anders vorgestelt, besonders dich selbst als Mutter? Du mußt dich doch auch erst mal in diese neue Rolle reinleben! Und dann wenig Schlaf, das Baby guckt ständig irgendwie erwartungsvoll und gibt einem ständig das Gefühl, man soll was manchen..aber was?? Ich schlag dir vor, dir eine Krabbelgruppe zu suchen. Macht Baby Spaß und du lernst ander Mütter kennen. Ist zwar manchmal blöd, ständiges Gelaber um Breichen, Windeln und Mittagsschlaf ;-), aber so manches Gespräch kann dir helfen, dich nciht alleine mit der Situation zu fühlen. Es geht ganz vielen, den allermeisten so wie dir! In einer solchen Atmoshäre kannst du sicher einiges mit einem Augenzwinkern betrachten, was dich sonst auf die Palme bringt. Du kriegst gute und hilfreiche Tipps und du kannst dich vieleicht mit einer netten Frau zusammentun. Macht was zusammen, geht schwimmen, spazieren, ins Cafe...oder nehmt euch mal gegenseitig die Winzlinge ab :-) Versuch nciht, immer alles richtig zu machen, das schafft keine/keiner - wär doch auch langweilig! Allein, daß du hier was reinschreibst und dich selbst kritisierst und um Ratschläge bittest zeigt doch, wie seht du um das Wohl des Kleinen bemüht bist und auf alles achtest! Ich hoffe, diese Zeilen konnten dich etwas aufheitern und dir Mut machen - mir geht es oft ganz ähnlich wie dir, sicher allen, von denen du hier liest :-) Kopf hoch, liebe Grüße Kerstin
Mitglied inaktiv
hallo, es stimmt, jede mutter ist mal fertig. und tabletten sind echt keine lösung. ich muss mein kleinen auch manchmal anschreien und dabei fühle ich mich mies. er ist doch so klein und kann ja noch gar nicht verstehen um was es geht. aber mal ehrlich, wie müssen unsere kinder auch erziehen und das geht bestimmt nicht immer nur mit lieben worten. das du dein kind liebst liegt doch auf der hand. wie vor mir schon wer geschrieben hat, sonst würdest du dich an an dieses forum wenden. du kannst nicht alles perfekt machen. das kann keiner. ich habe manchmal das gefühl das pack ich nicht. ich bin auch alleine und haben niemanden, nichtmal nen vater der abends oder wer weiß wann mal da ist. 24 std nur kind, da liegen die nerven nunmal hin und wieder blank. mir hilft es in babygruppen, schwimmen etc zu gehen. es stimmt schon, manchmal nerven die anderen, aber es kann hilfreich sein. man sieht wirklich man steht nicht alleine da. und das wichtigste für mich. mein kind unterwegs, ausgeglichener und und kann auch mal etwas abschalten, wenn noch andere mütter da sind. ich wünsch dir alles gute. du schaffst dsa bestimmt. und red dir niemals ein eine schlechte mutter zu sein. denn da gehört mehr zu als mal lauter zu werden.... lg maja
Mitglied inaktiv
Hi Trine! Wie die anderen schon alle geschrieben haben. Tabletten helfen sicher nicht! Und jede Mutter hat mal einen schlechten Tag, wo sie ihr Kind am liebsten mal auf denMond schiessen möchte! Mir geht das oftmals auch so. Zu alledem habe ich Zwillinge und lebe nur mit meinem Mann alleine im Ausland. Die beiden werden im April 2 Jahre alt und wir haben nun zwei Jahre ausser den Kindern nichts mehr gesehen!! Du weißt wie schwer das schon mit einem ist und ich kann Dir versichern, dass es mit zweien die doppelte last ist!! Trotz der vielen Freuden, die die Kinder einem auch bringen, es ist immens, was man als Mutter leisten muß. Ich habe einen ganz tollen Mann, der mir überdimensional hilft. Ohne ihn hätte ich sicher schon mehrere Nervenzusammenbrüche in der zeit mal gehabt! Denn es ist schon Wahnsinn, wenn man niemanden zur Hilfe hat. ich träume hier immer von einer Oma, die uns mal 1 Stunde die Mäuse abnehmen würde... Du siehst es gibt noch krassere Fälle! Nur Mut, wir schaffen das weiterhin. Und wie schon erwähnt, denke auch immer mal kurz an Dich, wenn das geht. Das wirkt oft schon Wunder und Du kannst neue Kraft schöpfen für den Alltag. Viele Grüße aus USA, Dani
Mitglied inaktiv
Hallo liebe Trine! ich habe dein Hilfeschrei gelesen,und ich kann auch nur wiederhohlen was die Anderen geschrieben haben.Ich bin von Beruf Kinderpflegerin und ich weiß was es heißt die Beherschung zu verlieren. Manchmal muss man einfach schreien damit das Kind auch deine Grenzen kennen lernt.Ich habe ein Buch zur hand das mir in solchen situationen sehr Hilfreich ist "Kinder brauchen grenzen" in diesem Buch werden den Eltern hilfreiche Tipps gegeben, wie sie an Konfliktsituationen lockerer rangehen.Was mir immer hilft auch bei meinem Sohn das ich bevor ich überhaupt etwas sage erst einmal ganz tief durchatme und darüber nachdenke ob es mir jetzt gut tut loszuschreien.und meistens seh ich dann alles mit anderen Augen. Ich wünche dir weiterhin alles gute für dich und auch für deinen Sprössling Milboogy:-))KOPF HOCH
Mitglied inaktiv
Ich möchte mich ganz toll bei euch bedanken für eure lieben Ratschläge.Ich werde mich mal nach einer Krabbelgruppe umschauen.Eure Ratschläge find ich ganz toll.Viele Grüße Trine
Mitglied inaktiv
Hallo, Ich teile dein Leid mit dir. Mir geht es in letzter Zeit genauso. Oder eher gesagt mir ging es so. Mein Sohn ist jetzt ein Jahr alt und ich wusste nicht mehr was ich machen sollte. Ich war tagelang total depressiv. Weil ich niemand hatte der mir unter die Arme gegriffen hat. Un war dann dem entsprechend gereizt abends .Ich habe mich dann entschlossen nochmal Arbeiten zu gehen. Seit ich jetzt 4std.tgl. auf der Arbeit bin, geht es mir besser.alleine daß ich jetzt einige std. ausser haus bin reicht mir schon. Ich denke daß du trotz deiner tgl. Belastung mit Kind und haushalt nicht ausgelastet bist, und bei jeder kleinigkeit gleich ausrastest. Probiers einfach mal. Gib den oder die kleine einfach zu einer tagesmutter oder in eine kinderkrippe und versuch so mehr Abwechslung in deinen Alltag zu bringen. Und stell einen Antrag auf dem Jugendamt so bekommst du vielleicht einen Zuschuß für kosten der Kinderbetreung. Ich hoffe es klappt und wünsche dir viel Glück. Viele liebe grüsse Simone
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