Mitglied inaktiv
Hallo Frau Schuster, heute muß ich sie mal wieder um Rat fragen. Mein Sohn(3) treibt mich noch in den Wahnsinn mit seinem NEIN zu allem und jedem. Das gepaart mit diversen Heulanfällen am Tag läßt mich auf eine Art und Weise agressiv werden, die mich wirklich ängstigt und verzweifelt macht. Verstehen sie mich richtig, ich schlage ihn nicht, aber ich bin andauernd kurz davor, dabei halte ich das für absolut schrecklich, Kinder zu schlagen.. Er hat auch sonst eine sehr anstrengende Art : kaum noch alleine spielen, am liebsten nur Kassetten hören oder Bobbycar fahren und dabei laut schreien. Er redet und singt und fragt und rennt den ganzen Tag. Er hat eine Spielgruppe zweimal in der Woche, wir gehen jeden Tag auf den Spielplatz zum Toben..es scheint nicht zu reichen... ach ja, vor drei Wochen haben wir mit Windeln weglassen begonnen..nach anfänglichen Erfolgen hat er nur noch wenn meine Mutter da war früh genug Bescheid gegeben, bei mir hat er einfach in die Hose gemacht und will jetzt auch nicht mehr aufs KLo(NEIN NEIN ICH MUSS NICHT!!!) Wie soll ich mit dieser Wiederspenstigkeit umgehen? Danke für Ihren Rat!!
Christiane Schuster
Hallo Silla Eigentlich kann ich Ihnen nur zu einer sehr großen Gelassenheit raten. Ihr Sohn merkt ganz genau, dass Ihre Nerven kurz vor dem Zerreißen stehen! Diese Tatsache regt ihn besonders dazu an zu erfahren, wie weit er denn nun wirklich gehen kann ohne Sie absichtlich ärgern zu wollen. Führen Sie ihn z.B. ohne vorherige große Worte regelmäßig zur Toilette. Weigert er sich, erklären Sie ihm ruhig, dass Sie ihm helfen möchten, wie die "Großen" nur mit einer Unterhose herumlaufen zu dürfen. Weigert er sich immer noch, muß er leider wie die kleinen Babys wieder eine Windel tragen obwohl er und Sie ganz genau wissen, dass er eigentlich Keine mehr braucht.- Möchte er nicht alleine spielen, geben Sie ihm konkrete Spielangebote oder lassen Sie sich im Haushalt helfen, was selbstverständlich ein großes Lob nach sich zieht. Zeigen Sie Ihrem Sohn, wie stolz Sie schon auf sein Können sind, statt ihm Ihre Verzweiflung und Ihren Mißmut zu zeigen.- Wenn Sie ihn anfangs auch mal gegen Ihren eigenen Willen loben und ihn liebevoll in den Arm nehmen, obwohl Sie ihm am Liebsten einen Klaps auf den Po geben würden, werden Sie sehr schnell feststellen, wie Ihr Zwerg wieder die Liebenswürdigkeit in Person wird -abgesehen von ein paar Ausrutschern, die bei allen Kindern an der Tagesordnung sind-. Probieren Sie`s mal! Starke Nerven und: bis bald?
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