Mitglied inaktiv
Liebe Frau Schuster, es folgt eine ganze Reihe von Fragen, die einfach mal ungeordnet stellen muß..... Also meine Tochter ist jetzt 21 Monate jung und zur Zeit superstressig, weil sie einfach ihre Grenzen austesten will, wie ich meine. Sie läßt sich ungern wickeln (nicht immer, aber wenn, dann dauert es 20 Minuten). Sie matscht nur im Essen rum, ißt fast ausschließlich breieige Sachen ( wenn sie gefüttert wird) und trinkt nur aus der Nuckelflasche. Also ein Eßproblem! Etwas mit ihr gemeinsam zu erledigen ist sehr anstrengend, da sie nicht im Wgane sitzen will meist und, wenn ich sie rauslasse nur wegläuft, eben wohin sie will.....irgendwo mal hinsetzen geht gar nicht! Seit ich einige Beiträge hier gelesen hab, mach ich mir Gedanken, wann ein Kind was sprechen kann bzw. können sollte. Sie blubbert vor sich hin, macht aber keine Zweiwortsätze und kann auch nur wenige Worte richtig sagen. Sie versteht alles, was ich sage und nimmt ihre Umwelt sehr sehr aufmerksam wahr. Also ich finde das ziemlich klasse, hab nur den Eindruck, daß sie mehr können müßte, wenn ich einge Fragen hier lese......was ist denn nun in diesem Alter "normal" ? Und mit dem Essen: Soll ich ihr nun einfach auf einen eigenen Teller etwas vorsetzen, was ich auch esse und wenn sie matscht, spuckt oder wegwirft einfach wiweder abräumen mit der Aussagen "Du hast wohl keinen Hunger"? Dann wird sie die nächsten Tage wohl kaum etwas zu sich nehmen?..... Ich wäre sehr froh, über einen Rat :-) Liebe Grüße Kerstin
Christiane Schuster
Hallo Kerstin Machen Sie sich keine unnötigen Sorgen. Ihre Tochter wird nicht mehr viel Zeit benötigen um mehr zu plappern, als Ihnen manchmal lieb sein wird.- Eine den Kindern eigene Sprache ist ebenfalls durchaus alters-gerecht und sollte kaum verbessert werden, da sonst zu diesem doch nicht ganz einfachen Lernschritt Hemmungen hinzukommen. Lassen Sie Ihre Tochter so viel es eben geht selbständig durchführen. So kann Sie Ihnen beim Windel-Wechsel helfen, indem sie den Waschlappen, die saubere Windel... festhält und vielleicht auch anschließend zuklebt. Benutzen Sie Trainingswindeln, die fast vollständig im Stehen angezogen werden können? Beim Essen sollten Sie "Stereo" füttern, indem einen Löffel Ihre Tochter, den Anderen Sie zu ihrem Mund führen. Matscht sie statt zu essen, sollten Sie tatsächlich abräumen, wenn Sie sie vorher darauf begründet hingewiesen haben. Vermeiden Sie anschließend Zwischenmahlzeiten. Essen Sie möglichst gemeinsam und stellen Sie immer wie unbeabsichtigt eine Tasse neben die Nuckel-Flasche. Gesunde Kinder holen sich die Nahrung, die sie benötigen -auch, wenn sie mal recht wenig essen-. Möchte sie beim Einkauf oder Spaziergang nicht im Wagen sitzen bleiben, rate ich Ihnen eine Schubkarre o.Ä. zu besorgen, die sie (mit "Einkäufen oder Sammelstücken beladen) vor sich her schieben kann. Natürlich kann es auch ein Puppenwagen sein. Vielleicht ist ihr aber auch ein Nach-Zieh-Spielzeug lieber. Mit all`diesen Dingen wird Ihr Zwerg beschäftigt sein und kann sich nicht so schnell von Ihnen entfernen. Probieren Sie`s und: bis bald?
Die letzten 10 Beiträge
- Alles Gute!
- Mein Sohn 2,5 Jahre lehnt mich seit einem Jahr ab
- Umgang mit Schwiegermutter
- Kind möchte nach knapp 2 Monaten immer noch ungern in den Kindergarten
- Zu meiner Frage am 22.10.
- Trennungsangst - Eingewöhnung Kinderkrippe verschieben?
- Er hört gar nicht mehr auf mich
- Uneinigkeit zwischen Papa und Mama: Wie am besten bei Wutanfällen reagieren (2 Jahre)?
- Kind 12M wirft alles auf den Boden
- Papa nicht ernst nehmen