Frage im Expertenforum Erziehung an Christiane Schuster:

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Frage: einmachen

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Seit 2.5 Jahren lebe ich in einer neuen Beziehung. Mein neuer Partner ist um einiges älter(12 J.) als ich und hat aus vorangegangener gescheiterter Ehe 3 Kinder. ( Ich war nicht der Grund der Scheidung, lernte ihn erst nach seinem Trennungsbeschluß kennen) Die Kinder besuchen uns alle 14 Tage und sie haben mich von Anfang an akzeptiert und sind gern bei uns. Seine Älteste macht seit ich sie kenne in die Hosen. Und das Schlimme ist sie pullert nicht nur in die Hosen sonder sie macht auch groß in die Hosen und rennt so lange in den Sachen rum bis es Jemand bemerkt. Mir ist auch aufgefallen daß sie sich ständig das kackern und pullern verkneift solange bis es ebend nicht mehr zu halten ist und in die Hose wandert. Ein Organisches Problem liegt nicht vor und sie nimmt aus diesem Grund schon seit Jahren (auch vor der elterlichen Trennung bestand das Problem schon) Migtonetten. Wir haben auch sschon versucht mit der Kindsmutter zu sprechen aber sie sagt immer nur das sie wohl vergessen hätte auf die Toilette zu gehen. Vom Jugendamt aus wurde Der Kindsmutter eine Kinder psyschologin empfolen zu der sie aber nach kurzer Zeit nicht mehr hinging. Wenn die Kinder bei uns sind haben wir es bisher damit versucht daß wir sie nach ca 2-3 Stunden immer auf die Toilette geschickt haben.Da waren die Hosen dann Abends auch trocken. Beim Einkacken haben wir es damit versucht daß sie ihre Hosen dann selber auswaschen mußte. waren sie allerdings dann das nächste mal da konnten wir wider von vorn anfangen da zu Hause nicht darauf geachtet wurde.Das Mädchen trinkt auch kaum, man muß es ihr regelrecht aufzwingen damit sie wenigstens zu den Malzeiten was trinkt. Manchmal habe ich das Gefühl daß Sie einfach Angst hat etwas zu verpassen wenn sie zur Toilette geht. Mir ist auch aufgefallen daß sie starke Probleme damit hat kein Einzelkind mehr zu sein. Als die 2. kam war sie bereits 6 Jahre alt und bis dato der Liebling aller als einzigstes Enkel und Kind. Ich weiß das mich das normaler Weise nichts angeht, aber sie erzählt mir jetzt immer wider daß sie in der Schule auf grund des Einmachens immer öffter gehänselt wird und damit ein Außenseiter ist. Sie tut mir leid und ich b.z.w. Ihr Vater würden ihr gerne helfen. Mein Partner hat auch noch das Sorgrecht kann er einfach mit Ihr zu nem Psyschologen gehen? Muß die mutter das Kind dafür auch außerhalb der vereinbarten Besuchstermine herausgeben? Bitte helfen sie mir es kann so nicht weiter gehen. Sammy


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Hallo Sammy Vielleicht ist es der Mutter sogar sehr recht, wenn Sie diese Aufgabe übernehmen um beim Psychologen vorzusprechen.- Wie die rechtliche Lage ist, kann ich Ihnen leider nicht beantworten. Fragen Sie doch bitte einmal bei unserer Rechtsberatung, Nicola Bader, nach. Sagen Sie dem Mädchen, dass Sie ihr gerne helfen möchten, bald wie andere Kinder ihres Alters eine trockene Hose zu haben. Vielleicht können Sie ihr verständnisvoll eine Armbanduhr mit Vibrationsalarm schenken, sodass sie auch in der Schule und bei der Mutter an einen regelmäßigen Klo-Gang erinnert wird? Ihr Partner sollte dann unbedingt auch mit der Lehrerin des Kindes sprechen, damit sie keine Schwierigkeiten bekommt, wenn sie innerhalb des Unterrichts auf die Toilette geht. Wird seitens der Mutter eine psychologische Betreuung abgelehnt, sollte Ihr Partner auch einmal mit der Person im Jugendamt sprechen, die diese Betreuung empfohlen hat. Ist die Mutter nicht ausreichend in der Lage, das Kind in eine sichere Selbständigkeit zu führen, sollte sich unbedingt Ihr Partner darum bemühen, da ihm ebenfalls das Sorgerecht zugesprochen wurde. Werden Sie aktiv! Liebe Grüße und: bis bald?


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