Frage im Expertenforum Erziehung an Christiane Schuster:

Ein paar Fragen zur Ferber-Methode

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Frage: Ein paar Fragen zur Ferber-Methode

Mitglied inaktiv

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Liebe Frau Schuster, seit letzter Woche Mittwoch wende ich bei meiner Tochter (8 Monate) die Ferber-Methode an, bin mit ihr jedoch nachts bei meiner Mutter, da ja die Nachbarn Rabatz machen (siehe mein Posting von letzter Woche). Die erste Nacht war natürlich hart (die Hölle!!!), in der zweiten Nacht hat sie "nur" in der Einschlafphase fast eine Stunde geschrien und kam nachts noch ein paarmal, die dritte Nacht gab sie hauptsächlich ein paar unwirsche, meckernde Aufschreie von sich, schlief dann mit etwas "Knurren" wieder ein. Die vierte Nacht hat sie OHNE Muckser durchgeschlafen. Und die vorige Nacht hat sie wieder lange gebraucht, um einzuschlafen mit ein paar nicht-aufstehens-werten Mucksern und Nörglern in der Nacht. Alles in allem schafft sie jedoch nicht mehr als 10 Stunden Nachtschlaf. Nun zu meinen Fragen ERSTE FRAGE: Ab wann merke ich, daß dieses Schlafprogramm wirkt? a) Wenn das Baby mehrere Nächte hintereinander durchschläft, OHNE sich nachts zu melden? b) Wenn das Baby zwar ab und zu mal in der Nacht etwas meckert, das aber nur kurz dauert und anschließend wieder einschläft? ZWEITE FRAGE: Muß ich mit dem Schlafprogramm von vorne anfangen (3-5-7-9-10 Min. Wartezeit), wenn die Kleine wieder anfängt nachts zu schreien oder kann bzw. soll ich sofort die max. 10 Minuten abwarten, bevor ich zu ihr gehe, um sie zu trösten? Vielen Dank für Ihre Antwort. Michaela


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Hallo Michaela Auch wenn ich -da sind viele Fachleute sehr geteilter Meinung- diese Schlaf-Trainings-Methode eher ablehne, möchte ich versuchen, Ihnen Ihre Fragen zu beantworten. Überlegen Sie sich aber gut, ob Sie mit dieser recht rigorosen Handlungsweise nicht das in Sie gesetzte Vertrauen Ihrer Tochter zu Ihnen abschwächen. Fragen Sie sich einmal, ob Ihre Tochter nicht aus Angst versucht , nachts keinen Muckser von sich zu geben anstatt zu verstehen, warum sie keinen Grund hat zu weinen.- Kein Baby kann die Nacht durchschlafen ohne hin und wieder aufzuwachen, da sich Traum - und Tiefschlaf mehrmals abwechseln und die Kleinen zwischendurch aufwachen. Sind sie dann zufrieden und ausgeglichen, lernen sie sehr schnell, sich selbst den Übergang vom Wachen zum erneuten Einschlafen zu erleichtern. Hilfreich sind dabei ein Kuscheltier, eine Spieluhr und ein Schnuffeltuch o.Ä.. Diese Dinge sind immer! im Bett und geben eine gewisse Sicherheit, dass das Kind nicht in seiner Hilflosigkeit allein zurückgelassen wird. Wacht Ihre Tochter nachts weinend auf, versuchen Sie sie erst mal durch die einen Spalt breit geöffnete Tür zu trösten, und erinnern Sie sie an die Einschlafhilfen, damit sie merkt, dass sie nicht allein ist und sich auf diese Weise sicher orientieren kann. Schläft sie dennoch nicht nach ca. 3-4Min. wieder ein, sollten Sie zu ihr gehen und sie streichelnd trösten. Viel Erfolg und: bis bald?


Mitglied inaktiv

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ot


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