Frage im Expertenforum Erziehung an Christiane Schuster:

Ehemann

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Frage: Ehemann

Mitglied inaktiv

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Liebe Frau schuster, ich weiß nicht, ob es hierher gehört, aber ich stell mal folgende Frage: mein Mann und ich haben eine Tochter, 1 Jahr. Mein Mann wollte eigentlich keine Kinder, aber ich schon und er hat sich überzeugen lassen und liebt unser Kind auch sehr. Ich bin z.Zt. im Erziehungsurlaub. Mein Mann ist normal berufstätig, hat aber sehr viele Hobbys. Es läuft darauf hinaus, dass mein Mann sich 10 Minuten am Tag mit unserer Tochter beschäftigt, mehr nicht. Alle Diskussionen bringen nichts. Er hat eben immer Wichtigeres zu tun und ich habe ja auch Erziehungsurlaub und kann mich daher rund um die Uhr um die Kleine kümmern. Das würde ich ja auch tun, aber die Kleine braucht doch auch ihren Vater. Wissen Sie Rat. Danke.


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Hallo Ariane Vielleicht fürchtet sich Ihr Mann- wie viele andere Väter auch- davor, dem Zwerg irgendwie weh zu tun? Versuchen Sie mal, das "Problem" von dieser Seite her zu betrachten,statt dem Papa gleich negative Eigenschaften zu unterstellen. Gibt es nicht irgendwelche schönen Dinge, die Sie zu Dritt machen können? (Auch ein stets gleiches Einschlaf-Ritual könnte dazu gehören.) Bei diesen Unternehmungen sollten Sie Ihren Mann immer mehr in die Versorgung und Betreuung/Beschäftigung Ihrer Tochter miteinbeziehen. Vergessen Sie das anschließende Lob nicht. In dieser Hinsicht sind Männer sehr empfangs-bereit -auch, wenn Sie es nie (oder selten) zugeben würden-. Schauen Sie evtl. mal bei der Ausübung seiner Hobbys zu, damit er merkt, dass Sie ihn ernst und wichtig nehmen. Auch, wenn Sie selbst genau diese Anerkennung brauchen: denken Sie immer daran, dass Frauen die besseren Diplomaten sind. Es wird nicht lange dauern, und Ihr Mann wird voller Stolz allen Bekannten mitteilen, wie gut er zum Einen Ihnen helfen kann und zum Anderen mit seiner Tochter "klar kommt".- Viel Erfolg und: bis bald?


Mitglied inaktiv

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hallo ariane, mache deinem mann klar, dass du nicht rund um die uhr "dienst" hast, sondern auch anspruch auf freizeit alleine und ohne kind hast, er hat schließlich auch hobbies. mach mit ihm ein bis zwei tage in der woche aus, wo du eine solche auszeit bekommst. damit wird er "gezwungen" sich auch mal länger mit der kleinen zu beschäftigen. schick die beiden mal z.B. in den zoo. je nach den bevorzugten freizeitbeschäftigungen deines mannes, kann er doch vielleicht eure tochter mal mitnehmen zu seinen hobbies. viele männer können sich mit so kleinen kindern nicht beschäftigen, weil sie einerseits unsicher sind, oder einfach ihnen die spiele für die kleinen zu langweilig sind. ich habe es bei vielen vätern in bekanntenkreis festgestellt, dass sie sagten: so ab dem alter von 1,5 jahren kann man ja wenigstens mit den kindern was anfangen. rumtoben, klettern, ballspielen, etc. vorher sind kinder langweilig. viel glück wünscht dir kirsten


Mitglied inaktiv

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... zumindest nicht von natur aus! nein, bitte nicht hauen ;), is nicht von mir :). erfahrungsberichte von (möchtegern) vätern in der neuen-eltern-ausgabe 6/2001. gibs den beitrag deinem mann mal zum lesen, so als einstieg in die thematik :). ansonsten, vielleicht könnt ihr euch ja mal mit anderen eltern und kindern treffen, damit er sieht, es gibt ganz viele väter :))), er ist also nicht alleine betroffen :))). hoffe, dass er ganz schnell die kurve kriegt. lg e.


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