Mitglied inaktiv
Hallo Frau Schuster!! Ich weiß ja, dass dies nur für Baby’s und Kleinkinder ist aber vielleicht haben Sie ja doch einen Tipp. Wir haben ein „Problem“ mit meinem Bruder. Er war schon immer ein Junge der nicht gern weggegangen ist z.B. Kindergeburtstag u.s.w.. Jetzt ist er ja schon 17 und ist nur am surfen und chatten im Internet. Dort hat er mehrere Freundinnen gehabt. Seit die eine Schluß gemacht hat ist er so komisch drauf. Erst sagte er meiner Mutter, dass er eben nicht mehr zur Schule geht und sich am liebsten umbringen würde. Am nächsten Tag hat meine Mutter folgenden Brief gefunden: Hi Mama, das ist kein Abschiedsbrief oder so! Du brauchst keine Angst haben, dass ich mich umbringe. Kannst dich bei meiner Internet-Freundin bedanken. Sie gibt mir Kraft zum Leben.Ich weiß nicht ob du das verstehst aber mir geht’s einfach beschissen, ich weiß selber nicht warum aber ich bin in ein tiefes Loch gefallen und will jetzt erst mal meine Ruhe haben und keinen Kontakt zu anderen. Nicht in der Schule und auf Feiern oder sonst wo. Natürlich habe ich ein schlechtes Gewissen gegenüber dir und allen anderen in der Familie aber ich will erst mal in Ruhe gelassen werden. Seit dem das mit Nadine (das war seine Internet-Freundin die Schluß gemacht hat) geht’s mit so sch....Bis heute Abend. Ich liebe dich. Wir wissen nicht was wir machen sollen. In Ruhe lassen oder doch noch mal mit ihm reden. Es geht doch auch um seine Zukunft wenn er jetzt nicht mal mehr zur Schule geht. Können Sie uns einen Rat geben. Sorry, dass es so lang geworden ist. Herzliche Grüße Sabine
Christiane Schuster
Hallo Sabine Ihr Bruder müßte eigentlich zu einem Jugend-Psychologen gehen.- Wie wär`s, wenn Ihre Mutter ebenfalls sich mit einem Brief an Ihren Bruder wenden würde, indem Sie schreibt, dass sie es richtig gut findet, dass er ihr seine Sorgen mtteilt, da ihr seine "komische" Stimmung schon aufgefallen sei. Auch sollte sie ihr Verständnis dafür zeigen (im Brief), dass man es nicht einfach so wegstecken kann, wenn man Etwas verliert, was man sehr gern hat. Anschließend kann man ihm vielleicht schreiben, dass er sich selbst nur immer tiefer herunterzieht, sodass er selbst immer trauriger wird, wenn er nicht selbst die Initiative ergreift und sein Leben neu ordnet. Dabei kann er dann sicher sein, die Hilfe seiner Mutter/Familie zu haben.- Wie wär`s z.B., wenn man gemeinsam mal ein Wochenende irgendwohin "flüchtet" um erst mal Abstand zu gewinnen. Vielleicht können auch Pläne für die Osterferien geschmiedet werden? Bricht er jetzt die Schule ab, wird das Loch immer größer als sich mit der Zeit wieder zu verkleinern. Als vernünftiger 17Jähriger wird er diese Tatsache sicherlich schon selbst bemerkt haben.- Anschließend sollte er tatsächlich einen Tag in Ruhe gelassen werden um dann mal vorsichtig nachzufragen, wohin die Wochenend-Tour oder die Osterferien-Reise gehen soll. Vielleicht kann er mit Ihnen oder einem Kumpel eine Jugendreise buchen?- Nachdenkliche Grüße und: bis bald?
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