Mitglied inaktiv
Liebe Frau Schuster! Ich weiß nicht genau, ob Sie mir helfen können. Es geht um meinen Sohn. Eigentlich ist er für dieses Forum schon zu groß, er wird im Mai 7, aber ich habe ganz große Probleme mit ihm. Er war schon immer ein sehr "schwieriges" Kind. Eigentlich bin ich mit diesem Wort vorsichtig, denn jeder hat seine Stärken und Schwächen und ich nehme eigentlich jeden so wie er ist. Aber im Vergleich zu anderen Kindern hat er schlechter geschlafen, war zappeliger, unruhiger, lauter usw. Es bestand auch einmal der Verdacht er sei hyperaktiv, der hat sich aber nicht bestätigt. Phasenweise ist er sehr unkompliziert und "völlig normal" (soweit es da eine Norm gibt. Im Moment macht er uns das Leben zur Hölle. Seid ein paar Wochen schläft er abends erst nach stunden ein, und wird nachts von Albträumen wieder geweckt. Er ist tagsüber auffällig laut und agressiv. Wir hatten jetzt gedacht, den Grund für sein Verhalten gefunden zu haben. Er hatte wiederholt Streit mit anderen Kindern auf dem Schulhof. Die Lehrerin bestätigte uns, daß er schuldlos war. Mit allen Beteiligten wurde gesprochen und die Mißverständnisse sind geklärt worden. Gerade hat mich seine Lehrerin angerufen, daß er eine Stunde länbger in der Schule bleiben muß, weil er einfach die ihm zugeteilten Aufgaben nicht erledigt, andere Kinder geärgert hat und sogar geschlagen. Ich bin völlig ratlos, was mit ihm sein könnte. Und vor allem wei´ß ich nicht wie ich damit umgehen soll. Bestrafen? Wenn ja, wie? Ich denke nämlich das er irgendetwas mit sch rumschleppt. Einfach so weint sich ein sechsjähriges Kind nicht in den Schlaf. Wie kann ich ihn dazu bringen, zu erzählen was ihn bedrückt. Manchmal habe ich das Gefühl, er macht schon so eine Art Pubertät durch. Kann das denn sein in dem Alter. Ich erwarte natürlich jetzt keine Lösung von Ihnen, aber vielleicht kennen Sie ja ähnliche Fälle und mir hat es gut getan mal drüber zu reden (bzw zu schreiben)Man fühlt sich als Mutter so hilflos. Früher hab ich immer gedacht, so etwas sei ein Erziehungsproblem, aber wenn ja, was machen wir falsch. Liebe Grüße und vielen Dank fürs lesen Monika
Christiane Schuster
Hallo Monika Wie kommt Ihr Sohn denn mit den Leistungsanforderungen in der Schule klar? Ist er vielleicht noch überfordert?- Sagt er von sich aus nicht, was ihn bedrückt, können Sie tatsächlich in einem Rollenspiel erkennen, mit welchen Dingen er sich überfordert fühlt -wie Diana auch schrieb-. Bauen Sie sich doch mal mit ihm gemeinsam eine "Bühne" auf (Laken oder Stoff halbhoch in eine Türöffnung hängen, o.Ä.) und überlegen Sie mit ihm gemeinsam, wer Ihnen als "Schauspieler" dienen kann (Kasperle-Puppen, Kuscheltiere, die Finger...). Auch kann es sein, dass seinem recht großen Bewegungsdrang nicht genügend Beachtung geschenkt wird. In diesem Fall rate ich Ihnen zu einer zusätzlichen Teilnahme an einer Sportgruppe. Dort kann er sich richtig, aber gezielt austoben und merkt gleichzeitig, dass er gebraucht und nicht abgelehnt wird. Halten Sie durch und: bis bald?
Mitglied inaktiv
Hallo ich weiss zwar nicht ob es was bringt aber ich habe neulich in einem Buch gelesen, daß eine Mutter ein ähnliches Problem hatte. Sie hat ihrem Sohn gesagt, er soll doch seine Probleme seinem Lieblingsteddy erzählen und sie ist dabei geblieben. So hat sie mitbekommen, wo die Probleme sind und konnten darüber reden. Bin aber auch gespannt auf andere Lösungen. viel Glück Diana
Mitglied inaktiv
Ja, mit den Anforderungen in der Schule kommt er klar. Diktate schreibt er immer 0 Fehler, ohne üben und rechnen macht er meist auch 0 Fehler, schafft aber nicht immer alle Aufgaben, daß ist aber kein Problem. Er geht einmal die Woche zum Fußball und einmal zur Leichtatletik. Mehr wollte ich eigentlich nicht, weil ich ihn nicht mit Terminen zustopfen will. Auf die Idee mit dem Rollenspiel bin ich nohch gar nicht gekommen! Ich hab ihn eben aber schon beim spielen mit seinen "Playmobilpraten" beobachtet. Dabei war es ihm ganz wichtig, daß ein bestimmtes Männchen der "Anführer" ist und das eine bestimmte Mannschaft den Kampf gewinnt. Vielleicht hat er Schwierigkeiten zwischen den Jungs in der Schule seinen Platz zu finden. Ansonsten hat ihm die Stunde Nachsitzen anscheinend gut getan. Er ist heute nachmittag sehr entspannt und zufrieden. Ich danke auf jedem Fall für die Hilfe und hoffe, ich darf mich wieder melden, wenn es noch nicht ausgstanden ist. Monika
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