Mitglied inaktiv
Hallo Frau Schuster, wir wissen langsam nicht mehr, was wir mit unserem Sohn (fast 2 Jahre) noch machen sollen. Jedesmal wenn wir mit dem Auto wegfahren möchten, gibt es ein Theater. Er möchte nicht in den Kindersitz. Beim reinsetzen gibt es ein Geschrei und Gebrüll. Er windet sich und schläg um sich. Meist schaffen wir es nur mit Bestechung, (Gummibärchen etc.)was natürlich auch nicht so toll ist. Er will immer vorne ins Auto und spielen. Autos sind seine absolute Leidenschaft. Es spielt fast nur mit Autos. Vom Bobbycar bekommen wir ihn auch nicht runter. Sitzt er endlich mal im Auto will er nicht mehr raus. Heute z.B. haben wir seine Uroma besucht. Er hat 1 1/2 Std. nur Auto, Auto gebrüllt. Vor lauter Zorn hat er sich dann irgendwann übergeben. Aber aufgehört hat er erst, als wir wieder im Auto waren. Er ist zwar schon immer ein kleiner Trotzkopf, aber in letzter Zeit wird es immer schlimmer. Ich bzw. wir wissen nicht mehr wie wir damit umgehen können und sollen. Er weiß einfach nicht wann Schluß ist. Wenn wir mit ihm schimpfen lacht er uns nur aus. Ich traue mich fast gar nicht mehr alleine aus dem Haus mit ihm, da ich nicht mehr mit ihm fertig werde. Ich bin in der 34. SSW. Hat diese extreme Verhalten vielleicht damit was zu tun? Vielen Dank für eine Antwort im voraus. Gruß Christine
Christiane Schuster
Hallo Christine Mit 2 Jahren merken die Kleinen durchaus schon, dass irgendeine Veränderung auf sie zukommt, da Sie sich sicherlich auch manches Mal anderes verhalten, als vor Ihrer Schwangerschaft?- Verstehen oder gar zuordnen können sie diese Veränderung allerdings noch nicht, sodass sie unsicher werden und sich an ihre vertrauteste Bezugsperson wenden. Dabei ist ihnen jedes Mittel recht um möglichst schnell Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit zu erreichen.- Setzen Sie sich liebevoll und konsequent durch, nachdem Sie Ihrem Sohn erklärt haben, warum er z.B. in den Kindersitz muß oder warum er lieber eine Kassette hören sollte statt mit Autos zu spielen. Gerade für`s Auto sollten Sie sich ein besonderes Spielzeug oder eine Hörkassette besorgen, das/die nur! dort zum Einsatz kommt. Geht Ihnen dieses konsequente und zugleich liebevolle Handeln im Moment über Ihre Kraft, sollten Sie überlegen, vorübergehend einen Babysitter zur Hilfe zu ziehen, der Sie ein wenig entlasten kann. Alles Gute und: bis bald?
Die letzten 10 Beiträge
- Alles Gute!
- Mein Sohn 2,5 Jahre lehnt mich seit einem Jahr ab
- Umgang mit Schwiegermutter
- Kind möchte nach knapp 2 Monaten immer noch ungern in den Kindergarten
- Zu meiner Frage am 22.10.
- Trennungsangst - Eingewöhnung Kinderkrippe verschieben?
- Er hört gar nicht mehr auf mich
- Uneinigkeit zwischen Papa und Mama: Wie am besten bei Wutanfällen reagieren (2 Jahre)?
- Kind 12M wirft alles auf den Boden
- Papa nicht ernst nehmen