Frage im Expertenforum Erziehung an Christiane Schuster:

Agressiv

Frage: Agressiv

Mitglied inaktiv

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Hallo Frau Schuster Mein Sohn bald 3 Jahre alt eher gross und kräftig ist sehr aktiv. Seit 7 Monaten hat er auch einen kleinen Bruder, denn er sehr lieb und auch nicht haenselt oder schlägt. Bei meinem Sohn gibt es Tag da geht es mit Ihm sehr gut und andere da weiss ich auch nicht was los ist. z.b. Auf dem Spielplatz kann er jedem Kind die Sachen wegnehmen und Sie die ganze Zeit haenseln oder wirkt sehr agressiv. Manchmal hat er das Gefühl das dieser Junge auch der Schaukel jetzt weg muss und dann erklaere ich Ihm das alle Kinder spielen dürfen und anschliessend geht er vielleicht hin und schlaegt Ihn vorallem macht er das bei kleineren. Dieses Problem hatten wir auch schon vor der Geburt des zweiten Kindes aber nicht so schlimm. Wenn dann manchmal eine Freundin von mir etwas zu Ihm sagt hat es schon gegeben, dass er Sie schlägt. Können Sie mir sagen was sein Problem ist, sucht er so dringend die Aufmerksamkeit. Ich kümmere mich so sehr um Ihn und jeden Morgen und Abend haben wir eine Schmuseminuten die wir zusammen verbringen. Ist das Normal das Kinder in diesem Alter aggresiv sind also verhor war er das eher nicht. Können sie mir noch erklaeren was POS oder Hyperaktiv genau ist ? Evt. ist mein Sohn das. Da er ja auch manchmal sich kaum beruhigen laesst wenn er ganz wild durch die Wohnung rennt. Wie kann man solche aktiven Kinder beruhigen wenn man nicht immer gleich mit Ihnen etwas spielen oder malen soll. Da manchmal ja auch der Haushalt gemacht werden muss. Besten Dank für Ihren Typ manuel


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Hallo Manuela Ihr Sohn weiß mit seinen drei Jahren schon recht genau, dass er viele Dinge kann, die andere (jüngere) Kinder noch nicht können. Diese Tasache möchte er immer mal wieder unter Beweis stellen. Verhält er sich z.B. schubsend oder aggressiv, sagen Sie ihm, dass Sie zwar verstehen können, dass er Anderen zeigen möchte wie stark er schon ist und was er Alles kann, dass er aber mit diesem Verhalten Niemanden finden wird, der sein Freund sein möchte.- Informieren Sie ihn darüber, dass Sie das nächste Mal konsequent! den Spielplatz mit ihm verlassen werden, wenn er dort nicht spielt sondern Andere ärgert. Unter Hyperaktivität versteht man eine übersteigerte Aktivität und Konzentrationsschwierigkeiten. Davon betroffene Kinder können ihre Willensimpulse schlecht beherrschen, ertragen kaum Frustration und zeigen in der Regel Verhaltensprobleme. Vermuten Sie eine derartige Störung, ist ein liebevolles aber konsequentes Verhalten Ihrerseits von großer Wichtigkeit. Rennen Sie z.B. ganz gezielt mit ihm durch die Wohnung oder veranstalten Sie ein bewußtes Tobestündchen, bevor Sie versuchen, Ihren Sohn zu einer ruhigen Beschäftigung, wie Malen, Puzzlen, Bauen o.Ä. anzuregen. Verhärtet sich Ihre Vermutung, wird Ihr Kinderarzt Sie mit Ihren Sohn sicherlich an einen geeigneten Therapeuten überweisen. Liebe Grüße und: bis bald?


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