Mitglied inaktiv
Liebe Frau Schuster! Ich habe Ihnen neulich schon eimmal geschreiben, weil unser Sohn (4) seinen Freund im Kindergarten haute usw. Nun muss ich Ihnen schildern, wie er sich heute verhalten hat. Mein Mann feierte seinen runden Geburtstag mit einem Brunch in einem Bistro. Dazu waren rund 70 Männer, Frauen und Kinder da und es ging ziemlich rund, es spielte auch eine kleine Band. Und unser Sohn ist wieder mal "ausgeflippt", anders kann ich es nicht nennen. Schon nach kurzer Zeit fing er an, anderen Kindern weh zu tun, zu schlagen, mit Steinen zu werfen usw. Er ist nicht inder Lage, sich in das Spiel der andren,die sich recht gut zusammengefunden haben, zu integrieren, sondern stört durch Aggressionen, Das übertrug er auf alle, seine Großeltern, Paten. Er ist dan nicht zu bändigen, ich habe den Eindruck, erhört mnich in disem Moment tatsächlich nicht. Meine Eltern haben ihn einmal zu zweiit festgehalten, so hat er getobt. Und dieses Verhalten zeigt er des öfteren. Er stört, spielt sich auf, ist aggressiv, provoziert. Und das war auch schon so, bevor unser Kleiner auf die Welt kam. Auch die beiden kann ich hach wie vor nicht eine sekunde alleine lassen, er versucht sehr oft, dem kleinen weh zu tun. Mein Mann meinte neulich zu mir, "Ich seh schon morgens nach fünf Minuten wie der Große gelaunt ist und wie der Tag wird". Da hat mich eine Wut gepackt, ich lasse mir doch nicht von einem vierjährigen Racker mein Tagesprogramm machen. (Das ist etwas überspitzt, trifft den kern aber durchaus, vor allem bei bei Anlässen wie Besuch, Feste usw.) Ich frage mich nun, wie ich den Aggressionen meines Kindes gegenübertreten kann, wo sie in dieser extremen Art (und das ist es im vergleich zu anderen) herkommt. Ich versuche, ruhig zu bleiben, zu sagen, dass das nicht okay ( das weiss er allerdings sehr gut) und ihn dann rauszuschicken. Aber viel mehr fällt mir nicht ein. Was meinen Sie? Meine Schwiegermutter hat schon gemeint, ich solle zum Psychologen. mfg rika
Christiane Schuster
Hallo Rika Wenn Ihr Sohn auch nicht in ruhiger Umgebung und mit viel Geduld und Verständnis Ihrerseits sein aggressives Verhalten ändern kann, sollten Sie auf jeden Fall Ihren Kinderarzt um Rat fragen, der Sie ggf. an einen geeigneten Therapeuten überweisen kann. Er kennt Ihren Sohn persönlich und kann Sie entsprechend individuell beraten. Sie tun Ihrem Sohn, sich selbst und der ganzen Familie keinen Gefallen, wenn Sie immer wieder selbst versuchen sich mit dem Satz: "Das wächst sich aus; das ist nur eine Phase" zu beruhigen.- Handeln Sie so schnell wie möglich, damit Ihr Sohn bald keine Schwierigkeiten mehr hat, sich in eine Kinder-Gruppe (Schul-Klasse) zu integrieren. Toi,toi,toi und: bis bald?
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