Frage im Expertenforum Erziehung an Christiane Schuster:

3-jährige hat panische Angst vor Fliegen

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Frage: 3-jährige hat panische Angst vor Fliegen

Mitglied inaktiv

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Hallo, wieder einmal brauche ich Ihren Rat, liebe Frau Schuster. Meine 3,5 Jahre alte Tochter ekelte sich eigentlich schon immer vor Krabbel- bzw. Fliegentiere (obwohl wir damit im Alltag einigermaßen normal umgehen, würde ich sagen). Sie verhält sich generell zurückhaltend in Bezug auf Tiere jeglicher Art (sprich hat auch Angst, wenn ihr z.B. ein Hund zu nahe kommt). Am schlimmsten sind aber zurzeit ihre regelrechten Panikattaken vor Fliegen. Zeitweise fängt sie sowohl draußen als auch drinnen an zu schreien und zu weinen und ist wie gelähmt, weil sie eine Fliege gesehen hat (ich kann mich nicht erinnern, dass sie mal schleche Erfahrungen mit einem solchen Tier gemacht hat). Wir haben daraufhin mit Lena zusammen Fliegen beobachtet, die an der Hausmauer saßen und mit ihr gefachsimpelt, was die da wohl gerade macht und wie sie ihre Flügel putzt. Wir erzählten ihr, dass die Fliege ja viel mehr Angst vor Lena haben müsse, weil sie so viel größer sei, als die Fliege selbst, und dass die Fliegen und Bienen eigentlich nur Blumen suchen, wo sie etwas zu essen finden. Wenn die Fliege sich mal - schrecklicherweise - in Lenas Nähe setzt, was für Lena das schlimmste überhaupt ist, haben wir ihr gesagt, das Tier hätte sie wohl fälschlicherweise für eine Blume gehalten und zusammen mit Lena darüber gelacht, wie "dusselig" die Fliege doch sei. Lena hält sich eigentlich viel im Garten der Oma auf, wo wir versuchen, ihr die Tierwelt ein wenig näher zu bringen. Im Laufe des Tages im Garten gibt sich die Angst meist scheinbar und die fliegenden Tiere fallen ihr nicht mehr so sehr auf. Am nächsten Tag oder abends zu Hause beginnt die Angst von Neuem. Auf Nachfragen sagt sie aber nur, sie habe Angst. Wie gehen wir denn am besten mit so einer Situation um? Sie beruhigt sich immer nur sehr schwer, wenn sie diese "Angstzustände" bekommt. Wir möchten das ja auch nicht verschlimmern, indem wir falsch darauf reagieren. Haben Sie einen Tip? Vielen herzlichen Dank schon jetzt! Schönes Wochenende wünscht Katja


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Hallo Katja So wie Sie reagieren, ist es m.E. nach genau richtig: Sie setzen sich mit Lena und der Fliege so weit wie möglich aktiv auseinander. Zeigen Sie weiterhin Verständnis für diese, in Ihren Augen unverständliche Angst, und lassen Sie die Zeit für sich arbeiten. Helfen Sie Lena, indem Sie sie liebevoll in den Arm nehmen, wenn sie sich Angst erfüllt und um Hilfe bittend an Sie als vertrauteste Bezugsperson wendet. Irgendwann werden diese Ängste oder besser gesagt: diese Abneigung vor Fliegen, von allein verschwinden oder eben bleiben, wie sich auch viele Erwachsene vor an sich harmlosen Spinnen oder Eidechsen fürchten.- Helfen Sie durch Ihr Verständnis. Auch Ihnen wünsch` ich noch ein sonniges und erholsames Wochenende. Bis bald?


Mitglied inaktiv

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Hallo Katja !!! Du schreibst von der 3,5 jährigen Tochter. Meine Kleine wird nächsten Monat 4 Jahre alt und hat auch Angst vor Fliegen.Warum wir nicht, können es uns auch nicht erklären. Letztes Jahr hat sie ängstlich reagiert,wo uns eine Fliege auf dem Tisch entgegengelaufen ist. Am liebsten hätte sie ihr Essen fallen gelassen. Diese Woche hatten wir auch 2 Erlebnisse. Sie ging auf einer Mauer lang und da war doch glatt so´ne Fliege. Was macht meine Tochter? Sie bleibt wie angewurzelt stehen und jammert, das die Fliege endlich weg soll. Das gleiche beim Eis essen einpaar Tage später, wir sitzten auf einer Treppe im Freien und da war auch wieder eine. Yasmine sagte zu mir, ob wir uns nicht woanders hinsetzten könnten.Meine Frage war daraufhin, "wegen der Fliege?"- und sie meinte weinerlich - Jaaa !! Als die Fliege wegflog, hat sie freudestrahlend auch ihr Eis aufgegessen. Ansonsten hat sie keine Probleme mit Tieren,sie streichelte leztens sogar eine Schlange und sie mag Tiere auch ganz gerne, halt nur keine Fliegen. Wir erklären ihr auch, das sie viwel größer ist und die Fliege mehr Angst vor Ihr hat als umgekehrt. Also eigentlich so wie Ihr es macht mit Eurer Schnecke. Tschaui Silvana


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