Mitglied inaktiv
Hallo alle zusammen! Meine Tochter (2 Jahre) plappert das Alphabet bis auf die letzten 5 Buchstaben nach (schon seit ca. 2 Monaten), liest (ohne Vorsagen die Namen ihrer Lieblingstiere Otto, Lilli und außerdem AA. Buchstabiert auf Plakaten und Zeitungen A, T, und O und kann auf Fragen hin ca. 8 Buchstaben richtig zeigen (fast immer richtig). Mich erschreckt das ziemlich und jeder könnte jetzt vermuten, ich bringe ihr das mühsam bei - ist aber ganz und gar nicht der Fall. Irgendwann vor einem knappen halben Jahr habe ich ABC-Liedchen gesungen und sie sprach einige Buchstaben einfach nach, dann kam der Rest. Vor ein paar Wochen drückte sie mir ihren Stift in die Hand und forderte mich eindeutig auf, die Namen bestimmter, ihr engstehender Personen zu schreiben (große Blockbuchstaben). Ihr Wortschatz ist dagegen vermutlich altersentsprechend (3- und 4-Wortsätze) und umfaßt so an die 100 Worte. Ich weiß gar nicht, wie ich mich weiterhin verhalten soll, denn sie liebt Bücher über alles seit dem 5. Monat und hätte sie keinen Spaß daran, würde sie doch vermutlich nicht wie neulich "Grundig" am Fernseher buchstabieren (allerdings bis aufs "i" falsch). Was mache ich nur, Bücher wegnehmen geht ja auch nicht? Liebe Grüße Susanne
Christiane Schuster
Hallo Susanne Solange, wie Ihre Tochter von sich aus buchstabieren, lesen, usw. möchte, sollten Sie auf ihre Wünsche auch eingehen. Meist ist das "Lesen" in diesem Alter eher ein Erkennen von Bildern. Aus diesem Grund können Sie versuchen, ihre Feinmotorik zu schulen, indem Sie sie zum Malen ermutigen. Selbst, wenn sie einen Buchstaben malt, können Sie Diesen zerschneiden, ggf. auf Pappe aufziehen, sodass ein Puzzle entsteht, was Ihre Tochter sicherlich gerne zusammensetzen wird.- So lernt sie nicht nur Buchstaben sondern auch Farben und Formen. Um das Sozialverhalten zu fördern, laden Sie häufiger mal 1-2Kinder zu sich nach Hause ein um gemeinsam zu malen, puzzlen, Bilderbücher zu betrachten, bald auch mit Hand- oder Finger-Puppen kleine Geschichten nachzuspielen, usw. Hemmen sollten Sie die große Lernfreude Ihrer Tochter keinesfalls. Lassen Sie Ihre Phantasie spielen um ihre besondere Vorliebe für Buchstaben und Bücher auf andere, "förderungs-würdige" Verhaltens- und Lernweisen zu übertragen. Was halten Sie von dem gemeinsamen Besuch einer Eltern-Kind-Gruppe?- Liebe Grüße und: bis bald?
Mitglied inaktiv
Hallo, warum willst Du ihr die Buecher wegnehmen? Meine Tochter hat in dem Alter auch "Ikea" gelesen... Sie hat das gesamte Wort erkannt, so wie sie auch andere Bilder erkannt hat. Ich will damit nicht sagen, dass es nicht vielleicht in dem Alter Kinder gibt, die schon mit dem Lesen anfangen...aber meistens ist es doch so, dass sie sich das "buchstabenbild" eines bekannten Wortes merken. Hier in Amerika bringen sie den Kindern schon mit 2 die Zahlen und das Alphabet bei - gar kein Problem... Nur mit dem Lesen und Rechnen dauert es etwas laenger. Warum sollten sie kein A erkennen, wenn sie z.B. einen Tisch erkennen koennen. Lesen bedeutet, dass das Kind aus den bekannten Buchstaben UNBEKANNTE Woerter lesen kann. Wie gesagt, das gibt es schon, aber auch das ist doch kein Grund zur Sorge, oder? Gruss DUSA
Mitglied inaktiv
Huhu hm ich habe auhc so eine maus zu hause 28 Monate kann 6 Lieder ausewendig singen, kann Mama,Oma,Opa,Lucia lesen kann 2 Telefonummern ausewendig, kennt alle Farben.Spricht auch schon 2 sprachig (deutsch-italienisch) egal was spricht wie ne kleine Erwachsene etc pp. Dafür hat sie noch Windeln an, ich denke jedes Kind kann mal etwas mehr dafür hat es wo anders ihre Schwächen. Ich habe mir da bevor ich Dein posting gelesen hab noch gar keine Gedanken gemacht....sollte ich? *grübel* Ich bin immer der meinung jedes Kind kann irgendwas besser als die andren und dafür können andre Kinder was besser als es meine Tochter kann. Bin aber mal auf die Antwort von Frau Schuster gespannt. Liebe Grüße Elke
Mitglied inaktiv
Hallo Dusa, ich hab ja auch nicht vor, ihr die Bücher wegzunehmen. Die Erklärung, sich Worte wie Bilder zu merken, habe ich für mich auch schon gehabt, allerdings buchstabiert sie Otto erst durch und spricht es dann aus. Es geht mir vielmehr darum, daß es mit 2 Jahren sicherlich noch andere Dinge zu erkunden gibt als das Buchstabieren oder nenn es wie Du willst und ich mir in dieser Hinsicht einfach nicht sicher bin, ob ich ihr Interesse gezielt fördern soll (natürlich ohne Druck), um sie nicht zu überfordern oder in eine Richtung zu drücken. Da habe ich mich in meinem Beitrag vermutlich nicht klar genug ausgedrückt. Aber irgendwie finde ich es trotzdem "befremdend", wenn ein Kind in diesem Alter schon Interesse dafür bekundet. Gruß Susanne
Mitglied inaktiv
Hallo Elke, Deine Maus scheint ja einiges im Repertoire zu haben, daß sie zweisprachig aufwächst, finde ich ganz toll. Natürlich hast Du Recht, daß manche Kinder dies und andere wiederum das besser können, kann ja nicht alles nach Schema f ablaufen. Es ging mir vielmehr um das, was ich auch schon DUSA geantwortet habe, da ich gemerkt habe, daß sie zu sehr viel mehr in dieser Richtung aufnahmebereit wäre. Schließlich möchte ich nicht, daß sie sich vielleicht später im Kiga oder in der Schule langweilt und zappelig wird. Vielleicht mache ich mir einfach zu viele Gedanken dazu. Bin daher auch sehr gespannt, was Frau Schuster dazu meint. Noch einen schönen Abend Susanne
Mitglied inaktiv
Hallo, meine beiden Toechter haben schon mit 18 Monaten angefangen, sich fuer Buchstaben zu interessieren (die auf meinen T-Shirts zu sehen waren), und wollten immer wissen, wie der Buchstabe heisst. Ich wuerde ihnen einfach immer sagen, was sie wissen wollen, aber nicht in irgendeine Richtung "foerdern" wollen. Ich haette da auch eher Bedenken, dass sie sich spaeter mal langweilen. Wenn sie lesen lernen WOLLEN, dann tun sie es auch ohne Foerderung (mein Mann hat im Vorschulalter schon richtige Buecher gelesen, ist aber nicht hochbegabt oder so). Ich fand es nur komisch, weil Du von "wegnehmen" der Buecher gesprochen hast. Ich bin aber auch sehr gespannt auf die Antwort von Frau Schuster! Gruss DUSA
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