Frage im Expertenforum Kinderernährung - Gastroenterologie an Prof. Dr. med. Stefan Wirth:

Was tun, wenn mein Kind unerkl. wiederkehrende Bauchschmerzen hat?

Frage: Was tun, wenn mein Kind unerkl. wiederkehrende Bauchschmerzen hat?

M_Dani1982

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Sehr geehrter Herr Doktor! Ich habe folgendes Problem mit meiner kleinen Tochter Helena. Helena ist 3 Jahre und 10 Monate alt. Helena hat immer wieder Bauchschmerzen. Ich habe diese aber darauf geschoben, dass sie nur sehr wenig isst und dachte es wären Bauchschmerzen aufgrund von Hunger. Vorgestern haben sich Helenas Bauchschmerzen plötzlich in einer noch nie dagewesenen Stärke gezeigt. Sie war apathisch hatte starke Schmerzen oberhalb und unterhalb des Nabels und hat auch zweimal ein bisschen erbrochen, das war aber so wenig, dass man es eher als Spucken bezeichnen könnte. Die Temperatur war nur leicht erhöht, am Abend 37,5 Grad. Sie hatte überhaupt keinen Appetit. Wir haben dann ein Ultraschall machen lassen, der Blinddarm zeigte etwas Flüssigkeit und war 3 mm, was laut Ärzten nicht auf eine akute Entzündung hindeutete. Im Harn waren keine Bakterien, allerdings war der Ketonwert laut Arzt sehr hoch. Der Zuckertest mit Blut aus dem Finger zeigte aber nur 61, was laut Arzt also auf keine Zuckerkrankheit hinweist. Ansonsten wurde nichts untersucht. Helena klagt seit MO immer noch über leichte Bauchschmerzen, isst aber wieder ihre gewohnt geringe Menge. Was mir noch aufgefallen ist, ist dass sie sehr selten aufs Töpfchen muss. Sie war zB gestern um 19:00 Uhr, die Windel von der Nacht war trocken und das nächste Mal war sie dann um 12:00 Mittags. Da war die Menge des Harns dann aber schon sehr viel, aber ziemlich dunkel. Was könnte meine kleine Tochter haben und welche Untersuchungen würden Sie empfehlen, damit ich meiner kleinen Tochter helfen und kann. Vielen Dank für Ihre Antwort. Mit freundlichen Grüßen Daniela M.


Prof. Dr. med. Stefan Wirth

Prof. Dr. med. Stefan Wirth

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Das Azeton im Urin kann mit Bauchschmerzen zusammen hängen. Insgesamt scheint der Urin auch sehr konzentriert. Sie muss sich viel mehr trinken, mndestens 1 l pro Tag. Wenn es dann wieder zum Azetonnachweiws kommt, müßte man mal eine gründliche Untersuchung machen. Gruss S. Wirth


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