mrs.verdandi
Sehr geehrter Dr. Radke, Ich möchte Ihnen hier mal den Verlauf der Symptome meiner 18 Monate alten Tochter schildern und würde mich über Ihre Gedanken dazu freuen. Am Karfreitung begann es mit meiner 4Jährigen - sie hat plötzlich am Morgen erbrochen und dann noch 3x im Laufe des Morgens/Vormittags. Seitdem ist bei ihr alles in Ordnung. Wir gingen von Aufregung bzgl. Ostern aus.. Genau eine Woche später - am 10.04. - begann die 1,5Jährige dann zu erbrechen. 1x am Vormittag, 1x am Nachmittag. Den Samstag war dann alles wunderbar, sie hat normal gegessen und war gut gelaunt. In der Nacht zum Sonntag dann plötzlich erneutes Erbrechen. Ihr ging es ansonsten super. Am Mittwoch haben wir sie dann wieder in die Kita gebracht. Eine Woche später, also vergangenen Samstag gab es bei der Großmutter dann viel durcheinander zu essen. Nuggets, Pommes, Gummibären, Caprisonne... Sie hatte dann sehr dünnen, sauren Stuhl und auf dem Weg nach Hause erbrach sie dann im Auto. Darauf gab es dann gestern Schonkost, allerdings abends Nudeln (ohne Soße)... Sie erbrach heute Nacht unbemerkt - sie machte sich nicht bemerkbar und ich habe es erst am Morgen entdeckt. Das Erbrochene war sehr trocken und bestand aus großen Teigstücken (die Nudeln?) Sie ist weiterhin super drauf, trinkt, spielt und möchte essen - ich versuche es heute mit Flüssigdiät... Wir waren vorhin beim Kinderarzt, sie meinte, es wirkt alles unauffällig, nur im Magen ist es sehr ruhig. Wir sollen vorerst nichts weiter machen ausser Schonkost und beobachten, ob der Stuhlgang normal kommt. Seit dem Durchfall Samstag hat sie nicht mehr Stuhl gehabt. Ich habe nun FKA-Öl geholt zum Bauch einreiben und flöße ihr FKA-Tee ein. Es verunsichert mich trotzdem sehr. Man weiß nicht, wann wieder was passiert...Ich mache mir auch über das unbemerkte Erbrechen heute Nacht Sorgen, kann es passieren, dass sie bei sowas erstickt? Natürlich ist keine Ferndiagnose möglich, aber ich freue mich, wenn Sie dazu Ihre Gedanken äußern könnten. Danke und freundliche Grüße, Lisa K.
Unklares Erbrechen über einen längeren Zeitraum ist sicher klärungsbedürftig. Vielleicht haben Sie aber auch "nur" ein "empfindliches" Kind. Beobachten Sie das noch einige Tage/Wochen. Falls sich das Erbrechen fortsetzt oder in naher Zukunft (innerhalb der nächsten 2 Wochen) wiederholt, ist eine Diagnostik zu empfehlen. Dazu sollten Sie eine kindergastroenterologische Ambulanz aufsuchen. Ihre Kinderärztin kann Ihnen bei der Suche helfen oder Sie suchen unter www.gpge.de Leider hat Erbrechen eine große Ursachenpalette, die von Migräne bis zu Speiseröhrenerkrankungen und andere reichen kann. Bei fortdauerndem Erbrechen ist also eine sorgfältige Abklärung notwendig.
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