Mitglied inaktiv
Lieber Dr. Posth, zunächst erst mal herzlichen Dank, dass Sie sich hier zur Verfügung stellen. Eine tolle Sache! Nun zu meinem Anliegen. Meine (zauberhafte kleine) Tochter ist 3 Jahre alt. Sie ist zu Hause weitgehend trocken. Sie geht auf das Töpfchen, zeigt das auch allein an. Der Mittagsschlaf ist windelfrei. Nur nachts trägt sie noch eine Windel. Sie möchte die gern ablegen, aber ich habe gesagt: Wenn das drei mal trocken bleibt, dann auch nachts. Sie geht teils auch nachts allein zum Topf. Anders in der Kita. Sie setzt sich dort zwar auf die Kindertoilette, macht aber nix. Sie hält das Pullern an bis sie dort mittags eine Windel bekommt. Die Kita sagt nun: Sie sollte ganz eine Windel tragen. Und wir sollen mal zum Psychologen gehen. Ein schlechtes Erlebnis hat sie dort wohl nicht gehabt. Was nun? Ach so: Zu Hause schließt sie gern die Tür des Bades. Nur mein Mann und ich dürfen mit rein. ZB die geliebte Oma nicht. Was nun? Danke für Ihre Zeit und liebe Grüße, motz
Hallo, in der KIta wird wohl deswegen den ganzen Tag die Windel gefordert, weil die Erziehrinnen Angst haben, dass Ihre Tochter einmal doch in die Hose macht. Das wäre für Ihre Tochter sozial ein Fehlschlag und könnte eine ungünstige Wirkung auf sie haben. So betrachtet also nicht falsch, wobei man natürlich Windelunterhöschen nehmen sollte. Ihre Tochter befindet sich noch in der Phase des Trockenwerdens. Da sind die Kinder sehr häufig auf "ihre" Toilette fixiert und meiden alle anderen Klos, vor allem, wenn diese auch nicht sehr sauber sind. Das Verhalten Ihrer Tochter in der KIta ist also verständlich und man sollte das akzeptieren. Es ändert sich ganz von alleine. einen Psychologen brauchen Sie für diese Erkenntnis nicht. Die Oma wird wohl von Ihrer Tochter ein wenig auch als Fremde angesehen. Daher die Abgrenzung gegen sie auf der Toilette. Man muss es so hinnehmen. Viele Grüße und vielen Dank für Ihr Lob
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