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Hallo Herr Dr. Posth, mein Sohn, 13 Monate wird neuerdings richtig wütend, wenn er etwas nicht darf oder man mit ihm etwas macht, was ihm gerade nicht passt, wie in den Hochstuhl setzen oder anziehen. Dann schreit er ohrenbetäubend (kein Weinen, sondern Protestschreie) und oft haut er mich (nur mich, nie den Vater!). Wie soll ich darauf reagieren? Danke, Petra M.
Stichwort: erster Wille Liebe Petra, das Verhalten Ihres Sohnes ist typisch für sein Alter und charakterisiert einen wichtigen Entwicklungsschritt, den der beginnenden Loslösung. Das Kleinkind findet jetzt immer mehr zu sich selbst und versucht, seinen Willen zu inszenieren. Da es aber noch keine Pläne für die Umsetzung dieses Willen schmieden kann, benutzt es jede Gelegenheit, in der etwas von ihm abverlangt wird, dazu, diesen Willen zu erproben. Zugegeben, für die ELtern ist das zuweilen sehr lästig, da viele Verichtungen mal schnell nebenher gemacht werden müssen. Aber man muß sich klar machen, was die Erfahrung des Willens für das Kind bedeutet. Denn im Willen entwickelt sich das Ichbewußtsein. Man wird also mal so und mal so reagieren, d.h. immer dann, wenn man es sich leisten kann, läßt man den Willen zu, aber dann, wenn es partout nicht geht, ist man selbst konsequent in seinem Handeln. In ganz einfachen Worten kann man dem Kind sagen, warum es nun nicht anders geht. Das Kind lernt dabei, daß es respektiert wird, auch wenn anderes als es wollte gehandelt wird. Dieses Vorgehen entspricht dem konsistenten Erziehungsstil. Unter "erster Wille" gibt es im gezielten Suchlauf weitere Antworten. Viele Grüße
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