Mitglied inaktiv
Lieber Dr. Posth, wir haben unser. Tocht. nun doch aus dem Kiga rausgenommen (Ängste v. Erzieherin, strenge Regeln (Brotrinde aufessen usw.)). Sie sagt mehrmals selber "wir gehen dann nächst. September wieder hin. Spricht, bzw. spielt seit dem nicht einmal mehr über diese Einrichtung. Möchte sie nun irgendwie schützen vor all den Fragen (Nachbarn, Freunde usw.)Wenn sie gefragt wird warum sie nicht mehr geht, gibt sie keine Antwort. ??? Haben nun vielleicht die Möglichkeit zwei Vormittage an einer Spielgruppe teilzunehmen und ich könnte dort wieder als Erzieherin arbeiten. Glaub daß wär die Lösung. Will eben auf keine Fall, daß sie sich nun komisch vor anderen vorkommt aufgrund des Austritts. Vielen herzlichen Dank und liebe Grüße aus Bayern. P.S.: Seit Kiga will sie mich nur noch an ihrer Seite. Können wir daß mit Papi und erneutem Loslösungsversuch "retten"?
Liebe Christina, für die Kinder ist die Herausnahme aus dem Ki-ga bei solchen Zuständen dort oft wie eine Erlösung. Sie kommen damit gut zurecht, weil sie sich von ihren Eltern in diesem Fall sogar aufgewertet fühlen. Sonst ist der Schritt in den Ki-ga die Aufwertung, aber dem muß der Ki-ga dann auch genügen. Mit der verstärkten Loslösung über den Vater fangen Sie diesen "Rückschritt" 100% auf und verbessern die Voraussetzungen für den 2. Anlauf. Das Gerede der Leute müssen Sie natürlich abwehren und vor Ihrer Tochter relativieren. Die Fraktion der Besserwisser stirbt eben nie aus. Im Moment ist verstädnlich, daß Ihre Tochter ein wenig klettet, aber durch die Loslösung über den Vater wird dieses Phänomen sicher bald verschwinden. Viele Grüße nach Bayern
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